Sven Titgemeyer unter Deutschlands Besten

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Überzeugte bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Schach: Sven Titgemeyer aus Stolberg.

Stolberg. Besser als erhofft lief es für Sven Titgemeyer bei den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften in Oberhof/Thüringen teil. Einen Startplatz dazu hatte dem 14-jährigen Stolberger die Deutsche Schachjugend auf Grund seiner Erfolge und seines Trainingsfleißes in der zurückliegenden Saison zugeteilt.

Unter den 28 Spielern der Altersklasse U16 rangierte der Spieler des Aachener Schachvereins den Startlistenplatz 18. Sein erklärtes Ziel war es aber, am Ende vor diesem Platz zu landen und in den neun zu spielenden Runden mindestens 4,5 Punkte zu holen.

Dieses Ziel konnte Titgemeyer weit übertreffen: Nur in der ersten Runde musste er eine Niederlage gegen den nominal stärkeren Friedrich Wiede aus Potsdam einstecken. Danach folgten jedoch drei Siege und fünf Remis. Unter anderem konnte er den an Platz 3 gesetzten Baden-Badener Joshua Hager schlagen und in der vorletzten Runde gelang dann auch noch ein Remis gegen den Zweiten der Setzliste, Maximilian Berchtenbreiter aus Rosenheim.

Am Ende konnte Sven Titgemeyer auf seinem Konto 5,5 Punkte zählen und erreichte sich damit den 4. Platz. ÊSieger wurde Jonas Dünzel aus Sachsen vor Jens Kotainy (NRW) und Eduard Miller (Bayern).

Auch Titgemeyers Schwester Eva Maria, die die Gelegenheit wahrnahm, zur gleichen Zeit das offene Turnier der U14 zu spielen, konnte am Ende mit ihrem Abschneiden zufrieden sein: mit vier Punkten aus 7 Runden belegte sie einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Ê

Rolf Braun ist neuer Vereinsmeister

Mit einer Überraschung endete die Vereinsmeisterschaft des Stolberger Schachvereins. Nicht der Seriensieger Lothar Harzheim gewann den Titel, sondern erstmalig Rolf Braun. Dieser ließ wertungsmäßig deutlich höher eingestufte Spieler hinter sich.

Der Endstand der A-Gruppe lautete Rolf Braun (3,0 Punkte), Peter Preuschoff (2,5), Alexander Meurer (2,0), Lothar Harzheim (2,0), Franz Drosson (0,5).

In der Gruppe B siegte Hans-Jürgen Wagemann (6,0 Punkte), der damit den Aufstieg in die A-Gruppe schaffte. Auf den Plätzen folgten Ingo Schubert (5,0), Jürgen Wynands (4,0), Dr. Gerhard Kiel (3,0), Edwin Krause (3,0), Arno Willems (2,5), Horst Rößner (2,5) sowie Peter Mommertz (2,0).

Einziger Wermutstropfen war die etwas geringe Beteiligung. Diese dürfte nächstes Mal ruhig etwas höher sein.
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