SVB-Fußballer versprechen viel Eigenleistung beim „Umzug“

Von: lkf
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Stolberg-Breinig. Im Februar 2013 hat sich Dieter Jollet als langjähriger Vorsitzender des SV Breinig verabschiedet. 16 Monate später verabschiedete sich der ehemalige Clubchef erneut – von „Stolpersteinen und Schwierigkeiten“ rund um das Breiniger Sportplatzprojekt, das seit 2004, wie der Ehrenvorsitzende zurückblickte, bei jeder Hauptversammlung seines Vereins Thema gewesen sei und durch den Ratsbeschluss vom Dienstag nun endlich zum erfolgreichen Ende geführt werde.

„Das Projekt ist ein Meilenstein in der Geschichte des SV Breinig. Es wird die Zukunft unseres Vereins langfristig sichern“, zeigte sich Jollet als Leiter des Breiniger Bauausschusses bei der Hauptversammlung überzeugt. Schweren Herzens habe man das Projekt zwar verkleinern müssen; doch nun gelte es nach vorne zu blicken. „Handwerkliche Manpower ist jetzt gefragt“, appellierte Jollet an die Einsatzbereitschaft aller Mitglieder. Denn viele Baumaßnahmen rund um den „Umzug“ der Sportplätze will der Landesligist in Eigenleistung bewerkstelligen.

Auch Stolbergs designierter Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier war der Einladung des SV Breinig gefolgt, um den Mitgliedern seine volle Unterstützung für den neuen Sportpark auf Schützheide zuzusichern und die letzten Zweifel auszuräumen. „Sie haben meine Zusage, dass in der Verwaltung alles dafür getan wird, das Projekt umzusetzen“, versicherte Grüttemeier und bedankte sich bei den Vertretern des Sportvereins, dass diese auch nach der vertagten Ratssitzung aufgrund eines Formfehlers Ruhe bewahrt hätten.

„Ein Verein dieser Größenordnung kann nicht noch einen Winter mit dieser Anlage spielen“, unterstrich der zukünftige Verwaltungschef und zeigte sich optimistisch, dass der Bau der beiden Sportplätze bis „Ende Oktober, Anfang November“ abgeschlossen werden könne. Mit einem neuen Vereinsheim soll das neue Zuhause der Breiniger dann im Laufe des nächsten Jahres vollständig fertiggestellt sein, wie der SV-Vorsitzende Frank Laumen betonte.

Dieser nutzte seinen Jahresbericht, um die sportlichen Erfolge der ersten und zweiten Mannschaft in der vergangenen Saison herauszustellen. So gelang dem Landesliga-Team von Trainer Michael Burlet als bester Mannschaft der Rückrunde ein beachtlicher sechster Tabellenplatz in der Endabrechnung. Die zweite Mannschaft des SVB feierte unter Trainer Frank Küchen sogar die Meisterschaft in der Kreisliga B und geht damit nach der Sommerpause in der Kreisliga A an den Start.

Eine gravierende Veränderung gab es im Jugendbereich des Sportvereins. Dort trat Martin Breuer nach neun Jahren von seinem Amt als Jugendleiter zurück. Zu seinem Nachfolger hatte der SV-Nachwuchs vor zwei Wochen bereits Thomas Menke gewählt, den die Mitglieder in seinem Amt bestätigten. „Ab der nächsten Saison wird es in der Jugend drei Koordinatoren geben, die verschiedene Aufgaben wahrnehmen werden“, kündigte der ebenfalls wiedergewählte Vorsitzende Frank Laumen weitere Optimierungen in der Nachwuchsarbeit an.

Die junge Generation nahm Laumen auch an anderer Stelle in die Pflicht und forderte diese auf, sich zukünftig stärker für den Verein einzusetzen. „Leider werden die Freiwilligen für die aktive Vorstandsarbeit immer weniger. Ein Umstand, der sehr schwer wiegt und auch Fragen nach der Zukunft und dem Fortbestehen des SV Breinig aufwirft“, wurde Laumen deutlich.

Vorgänger Dieter Jollet habe sehr viel Zeit in den Verein investieren können, was dem aktuellen Vorstand aufgrund beruflicher Verpflichtungen so nicht möglich sei. „Deshalb müssen wir an die jüngere Generation appellieren, Verantwortung und Aufgaben zu übernehmen“, so Laumen. „Ein Verein ist nur so gut wie seine Mitglieder.“

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