SV Breinig bekommt Hilfe aus Düsseldorf

Von: Kolja Linden
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Der SV Breinig darf sich für sein Sportparkprojekt auf Schützheide über Unterstützung aus Düsseldorf freuen.

Diese sagte am Donnerstag bei einem Besuch der alten und neuen Sportanlage der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium, Manfred Palmen, zu.

Zuvor hatten der Breiniger Vorsitzende Dieter Jollet und sein Stellvertreter Albert Willems dem Staatssekretär das Projekt vorgestellt.

Noch einmal erinnerte Jollet an die Probleme, zum Beispiel durch den vermuteten Erzgrubenschacht, der erst mit Hilfe der RWTH Aachen gefunden und verfüllt wurde, oder die zu klärenden Grundstücksfragen.

Noch nicht geklärt ist jedoch ein anderes Problem, bei dem Manfred Palmen nun seine Hilfe zusagte. Die Beschwerde eines Anwohners, der auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, bezieht sich auf die Tatsache, dass die Stadt ihren Teil des Grundstücks für einen Preis von unter 40 Euro pro Quadratmeter an den Investor S-Immo veräußern will. Der Quadratmeterpreis für Bauland ist aber in Breinig so hoch wie nirgends sonst in Stolberg, er liegt bei über 200 Euro.

Die Stadt begründet ihr Vorgehen mit der bestehenden Pacht bis 2054, die den Wert des Geländes verringere. Außerdem übernehme der Investor die kompletten Erschließungskosten für das Baugebiet. „Der Knackpunkt in diesem Fall ist die Begründung der Stadt, und die scheint mir schlüssig, schon alleine wegen der langen Pacht”, sagte der Staatssekretär am Donnerstag und stärkte den Stolbergern den Rücken: „Ich denke, das ist lösbar.”

Die Genehmigung der Bezirksregierung und der Kommunalaufsicht der Städteregion vorausgesetzt, entstehen neben dem Rasenplatz ein Kunstrasenplatz und ein Kleinspielfeld, ein Vereinsheim mit Hausmeisterwohnung und eine vom Verein in Eigenleistung zu stemmende Sporthalle. Der bestehende Parkplatz am Kopf des Rasenplatzes wird verlängert über die gesamte Kopflänge des neuen Kunstrasens, so dass sich die Parkfläche dort verdoppelt. Die Zufahrt bleibt bestehen und wird eine Breite von 5,90m haben.

Auf dem alten Gelände, zwischen Schützheide und Corneliastraße, sind insgesamt 70 Wohneinheiten geplant, die meisten davon als Einfamilienhäuschen, einige als Doppelhaushälften. Die einzelnen Grundstücksgrößen variieren zwischen 450 und 550 Quadratmetern.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert