SV ASA Atsch: Langes Warten auf gutes Wetter

Von: Michael Grobusch
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Aus einer Wiese soll ein richtiges Spielfeld werden: Auf 55 Mal 35 Metern will der SV Atsch an der Hammstraße eine bespielbare Naturrasenfläche schaffen. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Die feuchte und oftmals kalte Witterung macht nicht nur den aktiven Fußballern seit vielen Wochen das Leben schwer. Auch der Vorstand des SV ASA Atsch sehnt sich besseres Wetter herbei, damit er endlich mit der Umsetzung seines Sportplatz-Projektes beginnen kann.

Mit Hilfe eines städtischen Zuschusses in Höhe von 20.000 Euro und ganz viel Eigenleistung will der SV an der Hammstraße aus Teilen des zwischen Vereinsheim und Aschenplatz gelegenen Rasens ein richtiges Fußballfeld machen. 55 Mal 35 Meter soll die Fläche messen, die über einen Naturrasenbelag verfügen wird.

Eigentlich wollte der Klub schon Anfang des Jahres loslegen. Doch mittlerweile wäre Ralf Siemons schon froh, „wenn Ende April oder Anfang Mai gestartet werden kann“. Mindestens zwei Wochen, so der ASA-Vorsitzende, müsse es durchgängig frühlingshaftes Wetter geben. „Erst dann können die Tiefbauer loslegen und die Grasnarbe abtragen, was Voraussetzung ist, um die Fläche als Fußballfeld herzurichten.“ Siemons will in jedem Fall eine „Dauerbaustelle“ verhindern. „Das Projekt ist mit zwei bis drei Wochen angesetzt. Längere Unterbrechungen würden vermutlich zu Frust und Motivationsverlust führen. Und das können wir uns nicht leisten, wir sind darauf angewiesen, dass alle im Verein mitziehen.“

Von der Schaffung des Rasenkleinfeldes erhofft sich der SV ASA Atsch eine Aufwertung der vereinseigenen Anlage und damit eine größere Attraktivität insbesondere für Kinder und Jugendliche. Derzeit beteiligen sich fünf Nachwuchs- und zwei Seniorenmannschaft am Spielbetrieb. Das neue Spielfeld soll dafür sorgen, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Denn die Konkurrenz wird größer: In Vicht und Breinig gibt es bereits Kunstrasenplätze, in Gressenich und Münsterbusch werden sie derzeit gebaut.

Für einen Kunstrasen reichen die von der Stadt zur Verfügung gestellten Mittel und auch die des Vereins zwar nicht aus. „Doch mit unserem Naturrasenfeld werden auch wir den Kindern und Jugendlichen gute Rahmenbedingungen bieten können“, ist Geschäftsführer Boris Theiner zuversichtlich.

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