Supermärkte nehmen Gestalt an

Von: Kolja Linden
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Dem Weiterbau steht nichts mehr im Wege, seit die letzten Klagen zurückgezogen sind: Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft sollen die Supermärkte in Mausbach eröffnen. Nächste Woche kommt wohl der Dachdecker, der Höhenunterschied der Zufahrt soll noch ausgeglichen Foto: K. Linden

Stolberg-Mausbach. Die Rohbauten an der Gressenicher Straße stehen, Dächer werden bald gedeckt. Nächste Woche beginnen die Straßenarbeiten. Die letzte Klage gegen das Projekt von drei Privatpersonen wurde zurückgezogen.Egon Schreck ist guter Dinge. Denn diese, die Dinge, mit denen sich der Projektentwickler derzeit in Mausbach beschäftigt, entwickeln sich prächtig - zumindest für ihn.

Nachdem auch die letzte Klage dreier Privatpersonen gegen die Supermarktansiedlung vor dem Oberverwaltungsgericht Münster zurückgezogen wurde, steht dem Projekt an der Gressenicher Straße auch rechtlich nichts mehr im Wege.

Und längst ist am Mausbacher Ortsausgang sichtbar, was dort entstehen wird: zwei Supermärkte und ein Getränkemarkt zur Nahversorgung. Seit vergangener Woche sind die Dachstühle auf den beiden Gebäuden montiert, nächste Woche könnte vielleicht schon der Dachdecker anrücken, sagt Schreck.

Am vergangenen Samstag wurden an der Straße im Wege stehende Bäume gefällt, so dass Anfang der kommenden Woche die Straßenarbeiten beginnen können. Dort entsteht eine Linksabbiegerspur für den aus Mausbach in Richtung Gressenich fahrenden Verkehr, außerdem werden die an der Einfahrt zum Supermarktgelände bestehenden Höhenunterschiede angeglichen.

Die Bushaltestelle wird ein Stück in Richtung Mausbach versetzt, zudem wird es eine Querungshilfe über die Straße geben. „Dieser Übergang ist für die Supermarktkunden, aber natürlich auch für Schulkinder, die den Bus nutzen”, sagt Schreck.

Weil die Bauarbeiten an den Gebäuden schneller vorangehen als geplant, kann die Übergabe des einen Marktes an Aldi einige Wochen früher erfolgen als erhofft, nämlich bereits Mitte August, sagt Schreck. „Die Firma Aldi macht den kompletten Innenausbau selbst”, erklärt der Projektentwickler, „Rewe wird dagegen komplett von uns gemacht.”

Weil Aldi in der Regel rund drei Monate für die Innenarbeiten in seinen Märkten brauche, werde die Eröffnung wohl Mitte bis Ende November sein, schätzt Schreck. Die Märkte wollen zeitgleich eröffnen und natürlich noch ein Stück vom Weihnachtsgeschäft mitnehmen. „Das ist für die Händler eine wichtige Zeit.”

Und weil eben die Zeit eine so wichtige Rolle spielt, ist Projektleiter Egon Schreck auch so zufrieden: „Es läuft alles sehr gut nach Plan. Wir sind sogar ein bisschen schneller, als gedacht”, sagt er. „Ich lege mich mal darauf fest, dass vor Nikolaus die Märkte offen sind.”
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