Stolberg-Büsbach - „Superjeile Zick“ bei der Kölschen Nacht in Büsbach

„Superjeile Zick“ bei der Kölschen Nacht in Büsbach

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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„De Rebelle“ unterhielten die Gäste bei der „Kölschen Nacht“ in Büsbach bestens und sorgten für tolle Stimmung im Saal. Foto: D. Müller

Stolberg-Büsbach. Party und Stimmung pur ist angesagt gewesen, die Gäste erlebten eine „superjeile Zick“, bis „am Himmel die Sterne danzte“. Die „Kölsche Nacht“ im Saal von „Angie‘s Bistro“ verkürzte das Warten auf die jecke fünfte Jahreszeit, und das Publikum feierte ausgelassen mit „DJ Diggi“ und „De Rebelle“, die mit ihrer Livemusik für gute Laune sorgten.

Die Band war mit „großem Besteck“ nach Büsbach gekommen und begeisterte in siebenköpfiger Besetzung die Freunde der kölschen Tön‘. 1993 als Brasselskapelle gegründet, machte sich die Formation ab 2001 als „Inde-Rebellen“ einen Namen in der regionalen Musikszene.

Seit 2016 steht die Band als „De Rebelle“ ganzjährig auf den Bühnen, und eigentlich werde der neue Namen der Besetzung gerechter als der alte, erklärte Heinrich Brandt, Mitbegründer und Bandleader. „Wir sind ja quasi multikulti“, sagte der in Stolberg lebende Keyboarder und Sänger und verwies darauf, dass lediglich Melanie Sohr (Technik und Gesang) und der singende Frontmann Erwin Pohl in Eschweiler wohnen. Mit Norbert Bree (Keyboards, Gesang) ist ein weiterer Stolberger bei „De Rebelle“ aktiv, der Gitarrist Ronny Lee ist Niederländer und lebt in Landgraaf, Christoph Fuchs (Bass, Gesang) kommt aus Herzogenrath-Merkstein und Bernd Meyer (Schlagzeug, Gesang) aus der Eifel.

Wenn auch geografisch breit aufgestellt, verschmolz der Sound der Band bei der „Kölschen Nacht“ in Büsbach zu harmonischen und ansprechenden Klängen, denn „De Rebelle“ zeigten sich in Form und präsentierten die Musik aus der Domstadt von ihrer besten Seite. Dabei gelang der Band immer wieder der Wechsel von flotten Songs wie „Polka, Polka, Polka“ oder „Kölsche Jung“ von „Brings“ zu gefühlvollen Liedern wie „Dat es Heimat“ von „De Räuber“. Mit Stücken von „De Höhner“, den „Paveiern“ und „Drink doch ene met“ von den „Bläck Fööss“ unterhielten „De Rebelle“ ihr Publikum bestens mit Evergreens und Klassikern des Genres.

Aber die Band spielte auch Songs der „jungen Wilden“, brachte die Musikfreunde zum Beispiel mit „Pirate“ von „Kasalla“ in Wallung, sang „Mir sin jedäuf met 4711“ der „Klüngelköpp“ und empfahl wie die „Domstürmer“: „Mach dein Ding“. Eigenkompositionen von „De Rebelle“ wie „Drink doch e Kölsch mit mir“ und natürlich „Die Rebellen“ fügten sich stimmig in das abwechslungsreiche Repertoire ein, und beim Finale des gelungenen Konzerts stimmte das Publikum gerne mit ein, auch wenn das einzige nicht-kölsche Lied präsentiert wurde. Ein Gast tat dies sogar von der Bühne aus, denn „De Rebelle“ hatten den Stolberger Stadthelden und noch amtierenden Karnevalsprinzen Holli I. (Holger Schulz) ins Rampenlicht geholt, und die „Hollität“ sang mit der Band „Es geht mir gut“ von Marius Müller-Westernhagen.

Nach dem Konzert machte „DJ Diggi“ noch lange Stimmung, und die Gäste tanzten, schunkelten und sangen mit im Saal.

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