Strom wird um 4,6 Prozent teurer

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Stolberg. In Stolberg wie auch im weiteren Bereich der Städteregion und des Kreises Düren steigen die Strompreise zum 1. April um durchschnittlich 4,6 Prozent.

„Hierfür gibt es mehrere Gründe, die sich auf den Preis auswirken”, erläutert Udo Müllenberg, Abteilungsleiter Vertrieb Privatkunden, die Preissteigerung im Versorgungsgebiet des Energieversorgers EWV. Neben den Beschaffungskosten seien die Netznutzungsentgelte für 2012 im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen.

„Hinzu kommt eine leichte Erhöhung der Umlage aus dem Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG) sowie eine neue gesetzliche Abgabe, welche seit Januar wirksam ist. Diese sieht vor, dass energieintensive Industriebetriebe von der Zahlung der Netzentgelte befreit sind. Die Kosten für die Befreiung werden durch die Umlage auf alle anderen Stromkunden verteilt”, so der EWV-Abteilungsleiter. Damit liege der gesetzlich beeinflusste Anteil der Stromkosten mittlerweile bei über 60 Prozent.

Die Arbeitspreise in der Grund- und Ersatzversorgung steigen um 1,12 Cent auf 25,47 Cent pro Kilowattstunde inklusive Mehrwertsteuer. Der monatliche Grundpreis erhöht sich um 0,33 Euro auf 8,07 Euro. Für einen vierköpfigen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden entstehen monatliche Mehrkosten von rund vier Euro. Mit dem günstigsten Produkt regiostrom-natur-fix 12/12 spart der Musterhaushalt hingegen über acht Euro pro Monat ein. „Vernünftige Alternativen gibt es eben nicht nur bei Billiganbietern, auch bei der EWV ist der Wechsel in ein anderes Produkt möglich”, so Udo Müllenberg.

Gute Nachrichten hat der Abteilungsleiter derweil für die Erdgaskunden der EWV, vor allem vor dem Hintergrund der anhaltenden Kältewelle. „Die Erdgaspreise bleiben weiterhin stabil - und das mindestens noch bis zum Herbst.”
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