Strahlenbelastung „erheblich unter der höchstzulässigen Norm“

Von: red/pol
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Stolberg Mausbach
Spezialkräfte der Feuerwehr kamen in Mausbach im Rahmen des städteregionalen Feuerschutzkonzeptes am Samstagabend zum Einsatz. Foto: psm

Stolberg. Aufatmen bei allen Beteiligten, vor allem beim Spediteur in Mausbach: Das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung in Nordrhein-Westfalen hat am Montagmorgen im Verbund mit der ermittelnden Polizei neuerliche Messungen am Lkw und seiner Ladung vorgenommen und die tatsächliche Strahlenbelastung als „erheblich unter der höchstzulässigen Norm“ eingestuft.

Kurzum: Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Unmittelbar danach wurde der Lastzug für den Spediteur wieder freigegeben.

Am Samstag war die Fracht auf seinem Gelände angekommen. Wie sich jetzt herausstellte, handelte es sich um Zinkasche, die per Auftrag von Goslar nach Belgien transportiert werden sollte und Zwischenstation in Mausbach machte.

Ein besorgter Bürger hatte in der Stolberger Wache seinen Verdacht geäußert, bei der Ladung handele es sich um gefährlichen Metallschrott. Der sei stark kontaminiert. Darauf war es zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr mit mehr als 50 Einsatzkräften gekommen.

Tatsächlich hatte die Feuerwehr leicht erhöhte Strahlenwerte festgestellt. Wie sich jetzt bei den genauen Messungen herausstellte, weit unter der höchstzulässigen Norm. Straftatbestände, Ordnungswidrigkeiten oder Verstöße gegen irgendwelche Spezialbestimmungen sind derzeit nicht erkennbar.

Das Fazit von Polizeisprecher Paul Kemen: „Am Ende strahlten alle wieder - bildlich gesprochen.“

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