Stolbergs Zukunft aus demografischer Sicht

Von: oha
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Stolberg. Bei den Plänen zur Gestaltung der Stadt müssen die Stolberger Politiker auch die Prognosen der Demographen berücksichtigen: In NRW wird die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2030 um 5,3 Prozent auf 16.91 Millionen zurück gehen.

In Stolberg ist mit einem Rückgang um 5,1 Prozent zu rechnen. In der Stadt wird es dann den Vorhersagen zu Folge 5,6 Prozent weniger Kinder unter drei Jahren geben, 5,8 Prozent weniger Kinder im Alter zwischen drei und fünf Jahren. Entsprechend werden weniger Kindergartenplätze benötigt. Bei den Schülerzahlen in der Sekundarstufe I (10 bis 15 Jahre) wird es in Stolberg einen Rückgang 20,8 Prozent geben, in der Grundschule werden 15,6 Prozent weniger Kinder unterrichtet werden.

Alarmierend ist auch eine weitere Zahl, die die Bertelsmann-Stiftung für das Jahr 2013 und Stolberg prognostiziert hat: So wird die Zahl der Erwerbstätigen im Alter zwischen 25 und 44 Jahre um 13 Prozent sinken, bei den 45- bis 64-Jährigen wird es eine Abnahme um 9,9 Prozent sein.

Die Hälfte der Stolberger Bevölkerung wird im Jahr 2030 über 48,4 Jahre alt sein. 8,3 Prozent der Stolberger wird älter als 80 Jahre sein. Im Jahr 2030 wird der Anteil dieser Altersgruppe bei 54,5 Prozent liegen.

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