Stolbergs FDP geht zuversichtlich in den Wahlkampf

Von: Jürgen Lange
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Das Personaltableau der FDP für die Kommunalwahl von Atsch bis Münsterbusch (v.l.): Gerd Zillmann (WB1), Khaled El-Deib (WB2), der neue Parteivorsitzende Dr. Ralf van der Brück (WB3), Dr. Stefan Wiemann (WB4), Astrid Heinen (WB6), Gisela Wentzler (WB7), Hermann-Josef Loogen (WB8), Felix Bläsius (WB9), Axel Conrads (WB10), Hubert Bins (WB14), Rudolf Steltjes (WB15), Rainer Soldierer (WB17), Ludwig Roßbach (WB16), Georg Hubert Braun (WB18), Jens Chantr (WB20), Annemarie Schreiber (WB19), Carsten Kreitz (WB21) und Bürgermeister-KandidatBernd Engelhardt (WB22) sowie der Kandidat als Städteregionsrat Dr. Werner Pfeil. Auf dem Bild fehlen Eva Kurbasik (WB5), Thomas Schmidt (WB11), Dr. Volker Boetzkes (WB12) und Eberhard Krings Foto: J. Lange

Stolberg. Selbstbewusst, geschlossen und zuversichtlich gehen Stolbergs Liberale in die Kommunalwahl. Nahezu einstimmig treffen die 21 stimmberechtigten FDP-Mitglieder ihre Personalentscheidungen für Vorstand, Bezirke und Reserveliste - eine ausgewogene Mischung aus allen Altersschichten.

Da ist es eher schon eine liberale Tugend, dass bei den Plätzen drei bis fünf alternative Bewerber vorgeschlagen werden, die sich aber letztlich alle zufrieden auf der Namensliste wiederfinden.

Und weil seine berufliche Zukunft Jens Chantré während der nächsten Legislaturperiode aus Stolberg fortführen könnte, wird erstmalig ihm im Wahlkreis 20 als einzigem als Koppelkandidatin Saskia Bläsius zur Seite gestellt.

Einstimmig ist auch das Signal, erneut Bernd Engelhardt als profilierten Bewerber für das Bürgermeisteramt zu benennen. „Ich trete gerne an”, betont der Polizeibeamte und grenzt sich von den Mitbewerbern ab.

Denn SPD-Amtsinhaber Gatzweiler ist nicht so recht nach dem Geschmack der Liberalen, „weil er zu freizügig mit Geld umgeht”. Dem CDU-Herausforderer Kirch wird auch von der FDP dessen verschämter Blick auf die Kupferstadt vorgehalten und dem CDU-Städteregionsrats-Kandidaten Etschenberg schreibt Engelhardt ins Stammbuch, dass Stolberg sehr wohl seine Chancen wahrnehme.

Beispielhaft führt der Bürgermeisterkandidat die Millionen schweren Investitionen in Schulen und Kindergärten an. Die Gestaltungsmehrheit gebe es, aufgrund der „Verweigerungshaltung der CDU”, dank seiner Initiative und der von Rita Bürger von den Grünen; aber diese Partei habe sich ja inzwischen „von jungen Wilden zu Grauen Panthern” gewandelt, so Engelhardt, der „über die ABS am besten nichts sagt”.

Während der „Oberzampano Wirtz” - der erneut dort kandidiere, wo er versprochen habe, es nicht mehr zu tun - eine bröckelnde Mehrheit zu erkennen glaube, sieht es Engelhardt „in der CDU unter der Oberfläche brodeln”.

Die beschworene Einigkeit sei eine erzwungene, mit der Geschlossenheit sei´s nicht weit hin.

Dagegen „sind die Chancen für die FDP nocht nie so gut wie heute”, führt dies Engelhardt auf die gute Arbeit im Rat zurück. „Nur unser eingeleiteter Personalabbau wird durch Kibiz verhagelt”, sagt der Herausforderer mit Blick auf die Debatte der Einstellung weiterer Erzieherinnen: „Und wer glaubt, dass ein SPD-Bürgermeister betriebsbedingte Kündigungen aussprechen würde, der glaubt auch an den Osterhasen.”

Dass die FDP an ihren Erfolg glaubt, beweisen die einmütigen Personalentscheidungen. Diskutiert werden muss an diesem Abend nicht mehr.
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