Stolbergs erste Weinkönigin: Wissen und Geschick sind gefragt

Von: -jül-
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Sie verstehen sich prächtig und haben selbst ihre Freude beim Wettbewerb: Julia Vockenberg (l.) und Monika Marx stellen sich dem ausgiebigen Auswahlverfahren. Foto: J. Lange

Stolberg. Alle Achtung. Man muss schon einiges rund um den edlen Traubensaft wissen, um in Stolberg Weinkönigin zu werden. Und bei der Premiere der Wahl liegt die Messlatte spürbar hoch – auch wenn die ganze Geschichte mit einer gehörigen Portion Humor und Freude über die Bühne geht.

Das liegt vor allem auch an den beiden charmanten Bewerberinnen um die Krone und die Schärpe, die beim ersten Stolberger Weinfest am 16. und 17. September auf dem Kaiserplatz publikumswirksam getragen werden dürfen. Der Innenhof der Bodega am Alter Markt erweist sich als stimmungsvoller Austragungsort, der einer ganzen Schar von Besuchern über alle Parteigrenzen hinweg eine lauschige After-Work-Party bietet, zu der CDA-Vorsitzender Udo Rüttgers geladen hatte.

Der Jungen Union fällt indes die Aufgabe zu, das anspruchsvolle, aber herzhafte Auswahlverfahren über die Bühne zu bringen. Ein fünfköpfiges Vorstandsteam um Saskia Bläsius steht mit gespitzten Bleistiften und Bewertungsbogen parat, als Moderator Joachim Offermann die beiden Kandidatinnen präsentiert: Julia Vockenberg und Monika Marx – ein echtes Stolberger Mädchen und eine begeisterte Neustolbergerin, wie sich in der ersten Vorstellungsrunde herausstellt. Julia weist auf die „vielen positiven Veränderungen“ in Stolber hin, und die aus Köln stammende Monika fühlt sich richtig wohl in ihrer neuen Wahlheimat.

Und hier geht‘s gleich zur Sache. Anbaugebiete, Produktionsmengen und Rebsorten wollen richtig eingeordnet werden. Schon bei den ersten Spielrunden ist erkennbar, dass sich die beiden Kandidatinnen nicht nur ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen liefern werden, sondern sich auch prächtig miteinander verstehen. So gut, dass sie schon gar nicht die Zwischenstände wissen wollen.

Und so geht‘s nach einer kleinen Pause in den Parcours, um die Geschicklichkeit im Umgang mit Weingläsern beim Slalom und Einschenken unter Beweis zu stellen. Schwieriger ist es da schon, reimende Weinsprüche mit Korken im Mund anspruchsvoll rüberzubringen.

Weil aber doch im Wein die sprichwörtliche Wahrheit liegt, kommt‘s nun vor allem auf die inneren Werte an. Blindverkostung: Ob Rot, Weiß oder Rose, lieblich, halbtrocken oder trocken – Julia und Monika erweisen sich als Expertinnen. Am Ende gilt‘s noch Wein anzupreisen, und letztlich entscheidet der Applaus des Publikums: Julia Vockenberg ist Stolbergs erste Weinkönigin. „Aber wir hätten das Amt auch gemeinsam ausgeübt“, lachen die Bewerberinnen, denen als Schirmherr der Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt (CDU) gratuliert.

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