Stolberger zeigen ihr großes Spenderherz

Von: dö
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Voller Einsatz: Krista Vosseberg (l.), Jörg Burcharz (2.v.l.) und Hans-Dieter Asboth beladen den Kleintransporter, der sich am Samstagmorgen in Richtung Nachterstedt aufgemacht hat. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Bergeweise Bekleidung aller Art, verpackt in Kartons, Tüten und Waschkörbe, hatten hilfsbereite Stolberger für die von einem Erdrutsch bedrohten Bewohner in Nachterstedt (Sachsen-Anhalt) seit Dienstag vergangener Woche im Rathaus abgegeben.

Entgegen genommen wurden die Sachspenden, die nach dem Aufruf in unserer Zeitung reichlich flossen, im Auftrag der Stadt von Stefan Becker und Krista Vosseberg.

„Die Hilfsbereitschaft war enorm. Laufend wurden während der Öffnungszeiten Bekleidungsstücke abgegeben, die wir, weil die Lagerkapazitäten nicht ausreichten, sogar auf der zweiten Etage zwischenlagern mussten”, versicherte die in der Servicestelle tätige Vosseberg, die am Freitagabend Jörg Burcharz und Hans-Dieter Asboth half, den Kleintransporter zu beladen, der sich am Samstag morgen in Richtung Nachterstedt aufgemacht hatte.

Asboth stammt aus Nachterstedt und hatte die Hilfsaktion ins Leben gerufen. In Asboths Heimatort wurden die aus der Kupferstadt stammenden Textilien Bürgermeisterin Heidrun Meier übergeben, die sich um die Verteilung kümmerte und dafür sorgte, dass die Sachspenden die Menschen erreichten, deren Häuser nicht mehr bewohnt werden können.

Asboth, der bei seiner Ankunft in Stolberg eine lange Reise hinter sich hatte - er war zuvor in Chichester (England) beruflich unterwegs gewesen - bedankte sich mit den Worten: „Mit so einer großen Resonanz hatte ich nicht gerechnet” herzlich bei den Stolbergern. Bevor Asboth sich in Richtung Nachterstedt aufmachte, legte er in Aachen und Würselen einen Zwischenstopp ein, um bei einem dortigen Lebensmittel- beziehungsweise Elektronikmarkt weitere Sachspenden abzuholen.

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