Stolberg - Stolberger Unternehmen Medos feiert sein Jubiläum

Stolberger Unternehmen Medos feiert sein Jubiläum

Von: cheb
Letzte Aktualisierung:
15932163.jpg
Jörg Böhm und Standortleiterin Martina Schmidt (links) und ihr Team freuen sich auf weitere erfolgreiche Jahre am Standort Donnerberg. Foto: Christian Ebener

Stolberg. Bewegte Tage für die Firma Medos in Donnerberg: Der Hersteller von hochwertigen Geräten zur Unterstützung von chirurgischen Eingriffen am Herzen feierte nicht nur seinen 30. Geburtstag, sondern konnte auch die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft stellen.

Zusammen mit der Firma Novalung, die sich um medizinische Entwicklungen in der Lungenmedizin kümmert, und der Firma i-cor, die sich auf Herzunterstützung spezialisiert hat, ist man in der Marke Xenios zusammengeführt wurden. Das erklärte Manager Jörg Böhm den Gästen am Rande des Geburtstages.

Zudem wurde das Unternehmen von einem der weltgrößten Medizinkonzerne, Fresenius Medical Care, übernommen. „Das ist eine große Chance, unsere innovativen Ideen weltweit verfügbar zu machen“, betonte Böhm.

So soll die Medos Medizintechnik AG von den Vertriebsmöglichkeiten von Fresenius profitieren und das neue Mutter-Unternehmen im Gegenzug vom High-Tech-Know-how der Stolberger. „Wir wollen unser zweites großes Standbein weiter ausbauen“, erklärte Böhm. Und er meint damit die Intensivmedizin.

Intensivmedizinische Lösungen

Gemeinsam mit der Xenios sollen so Überbrückungen für Lungen- und Herz-Kreislauf-Probleme entstehen. Dieser Ausbau ist für die „Geburtstagskinder“ erst durch die Fresenius möglich, die die „Absicherung zum richtigen Zeitpunkt“ gibt, wie Böhm, der seit August 2011 die Verantwortung trägt, bestätigt.

Im Paket will die Xenios so intensivmedizinische Lösungen für Nieren, Lungen, Kreislauf und dem Herzen anbieten, mit Hightech auch aus Stolberg. Besonders ist dabei, dass die Behandlung des Blutes dabei durch Hohlfasermembranen immer außerhalb des Körpers funktioniert oder wie es im Fachbegriff heißt: in „Exkorporaler Zirkulation“.

Der Vorteil innerhalb der Marke Xenios ist auf diesem Wege, dass die Technik der Produktionsstätten untereinander verwandt ist. Diese Xenios-Therapien im Komplettpaket werden dann in Stolberg produziert. Neue Investitionen gehen dabei zum Beispiel aktuell in die Produktion hochwertiger Kanülen.

Auf den US-Markt

Auch für die Zukunft gibt es schon konkrete Pläne. Der Eintritt auf dem US-Markt wird bereits vorbereitet, auch Asien hat man bei der Medos bereits ins Auge gefasst. Mit der 25-jährigen Expertise im Bereich Herzchirurgie ist man darauf bestens vorbereitet, ist sich Böhm sicher.

Mit 80 Mitarbeitern sieht Böhm sein Team optimal aufgestellt, zudem will man ab 2018 verstärkt ausbilden und damit „die intelligenten Köpfe von morgen selbst ausbilden.“

Mit der Novalung und i-cor soll zudem innerhalb der Xenios, die dann insgesamt über 300 Mitarbeiter verfügt, noch ein besserer Synergienprozess stattfinden, der auch den Standort Donnerberg langfristig stärken und erhalten soll.

Ob die Erfolgsgeschichte in den nächsten 30 Jahren fortgeschrieben werden kann? „Mit dem Team? Keine Frage!“, ist sich Böhm sicher.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert