Stolberg - Stolberger Tafel: Eine 15-jährige Erfolgsgeschichte

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Stolberger Tafel: Eine 15-jährige Erfolgsgeschichte

Von: Israa Hamadache
Letzte Aktualisierung:
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Besucher und „Macher“ der Stolberger Tafel kamen beim Tag der offenen Tür ins Gespräch. Das Wetter spielte mit, so dass in den Pavillons Mahlzeiten genossen werden konnten. Foto: I. Hamadache

Stolberg. Munter und herzlich ging es am Samstag auf der Mühle zu. Die Tafel lud angesichts ihres 15-jährigen Bestehens zum Tag der offenen Tür ein. Dazu hatten die Veranstalter ein buntes Programm für Jung und Alt vorbereitet.

An einer Schminkecke und mit ausgefallenen Luftballons von Clown Max konnten die Kinder schöne Stunde verbringen. Zusätzlich wurde eine Leseecke in den Räumen der Tafel aufgebaut. Für musikalische Untermalung sorgte Carlos mit seiner Gitarre, der sich mit Stimmungsbomben wie „Tage wie diese“ in die Herzen der Zuhörer sang. Musik verbindet, deshalb war auch sein Sohn Dino dabei, der die jüngsten Besucher unterhielt.

Neben dem Vergnügen war der Fokus der Veranstaltung auf die ernsten Themen gerichtet. Die stellvertretende Bürgermeisterin Karina Wahlen betonte bei der Begrüßung die wichtige Bedeutung der ehrenamtlichen Helfer, die täglich zum Gelingen des Tafel-Angebots beitragen.

Die drei grundlegenden Eigenschaften einer Tafel seien ein reich gedeckter Tisch, eine ausdrückliche Einladung sowie Gastgeber, die die Mahlzeiten zubereiten, so Wahlen. Ihr Dank galt außerdem den Lieferanten, unter anderen Supermärkte oder Bäckereien, die mit ihren Spenden regelmäßig für die notwendigen Nahrungsmittel sorgen.

Die Aufgabe der Stolberger Tafel besteht darin, noch verwertbare Lebensmittel, die in den Geschäften und Supermärkten der Stadt nicht mehr verkauft werden können, aber zum Verzehr noch geeignet sind, vor der Vernichtung zu bewahren und diese Bedürftigen zukommen zu lassen.

Für den Tag der offenen Tür waren auch reichlich Bücher gespendet worden, die dann gegen eine Spende verkauft wurden. Bei leckerem Essen konnten die Besucher mit den Zuständigen der Tafel ins Gespräch kommen, Fragen stellen und die Arbeit in der Einrichtung näher kennenlernen.

Glück hatte man mit dem Wetter, so dass die Gäste in Pavillons die Mahlzeiten genießen konnten. Die Idee der gemeinnützigen Einrichtung „Versorgen statt Entsorgen“ wurde so am Samstag allen Anwesenden nähergebracht.

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