Stolberger Sven Barth gewinnt die European Sports-Car-Challenge

Von: dim
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Mit der Nummer 16: Sven Barth
Mit der Nummer 16: Sven Barth im PRC-Audi des Stolberger Teams „Jutec Performance” deklassierte die Konkurrenz bei seinen Start-Ziel-Siegen in Monza. Foto: Jutec

Stolberg. Der zweite Start-Ziel-Sieg im italienischen Monza hat Sven Barth vom Stolberger Team „Jutec Performance” vorzeitig den Titel in der Division 1 der European Sports-Car-Challenge (SCC) eingebracht.

Mit seinem PRC-Audi, dessen Fahrwerk und Karosserie von „Jutec” vollständig neu aufgebaut wurden, deklassierte Barth förmlich die Konkurrenz. „In Monza konnten wir mit neuen Michelin-Reifen starten. Dieser zusätzliche Vorteil macht sich in den Resultaten des gesamten Rennwochenendes bemerkbar”, beschreibt Teamchef Hubert Jouhsen.

In beiden Läufen auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza startete Barth vom ersten Startplatz ins Rennen und siegte am Ende, fuhr zwischenzeitlich die schnellsten Rennrunden, darunter die beste Rundenzeit, die in der European Sports-Car-Challenge jemals gemessen wurde. Noch vor den beiden finalen Rennen in Hockenheim können das Team „Jutec” und sein Fahrer so den Gewinn der Europameisterschaft in der Division 1 (Sportprototypen) feiern. Doch die beiden Rennen auf dem Hockenheimring am Freitag und Samstag, 12. und 13. Oktober, würden kein „Schaulaufen” werden, betont Jouhsen: „Wir werden dort keine Ehrenrunden drehen, sondern wollen beide Läufe gewinnen.” Grund für die Ambitionen des Teams ist die Gesamtwertung der SCC, bei der sowohl die Resultate der Division 1 und der „kleineren Klasse” Division 2 (Sportprototypen mit maximal zwei Litern Hubraum) einfließen. Hier führt der Division-2-Fahrer Fabian Plenz noch knapp vor Barth. „Unser Problem in der Gesamtwertung ist, dass die Konkurrenz in der Division 1 wesentlich stärker ist als in der Division 2”, erklärt Jouhsen. Trotzdem sei der „Jutec”-Fahrer Barth nah dran am Gesamtsieg der SCC, auch wenn Plenz mit zwei Siegen in seiner Klasse die Entscheidung zu seinen Gunsten herbeiführen kann. „Gewinnt er aber nicht beide Läufe der Division 2, und Sven Barth fährt wieder so souverän wie in Monza, dann können wir buchstäblich in letzter Sekunde auch noch die Gesamtwertung gewinnen”, sagt Jouhsen.

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