Stolberg - Stolberger SV nach Sieg weiter an der Taballenspitze

Stolberger SV nach Sieg weiter an der Taballenspitze

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Stolberg. Der Stolberger SV bezwingt in einer temporeichen Partie der Handball-Landesliga den Verfolger PSV Köln mit 39:32.

„Standing Ovations“ gab es von einer prall gefüllten Tribüne, das hatten sich beide Teams nach intensiven und teils hochklassigen 60 Minuten absolut verdient. Im Duell zweier offensiv ausgerichteten Mannschaften waren die Zuschauer über die gesamte Spielzeit voll auf ihre Kosten gekommen.

Zu Beginn war der Gastgeber etwas nachlässig in der Abwehrarbeit und ließ sich zu leicht überwinden, während der eigene Angriffsmotor erst langsam auf Touren kam. Besonders die Abpraller fielen den Gästen oft unmittelbar vor die Füße und konnten erfolgreich verwertet werden, aber auch die zweite Welle und die körperbetonten 1:1-Aktionen der Kölner waren stets gefährlich und effektiv.

Der SSV fand erst langsam selbst ins eigene Tempospiel und wusste auch im Positionsangriff mit Genauigkeit, Zielstrebigkeit und taktischer Finesse nach und nach zu überzeugen, so dass man einen 6:7-Rückstand in eine 13:9-Führung verwandeln konnte, und zur Pause mit einem 17:14 in die Kabine ging. „In der Defensive hat uns etwas der Zugriff gefehlt.

Dort hätten wir gerade im Zentrum mit mehr Aufmerksamkeit verteidigen müssen. Aber der PSV verfügt über eine unfassbar eingespielte, routinierte und effektive Truppe, die nie nachlässt, immer Vollgas geht und uns zum ersten Mal in der Saison über 30 Gegentore eingeschenkt hat“, so SSV-Trainer Bernd Schellenbach. In den ersten 15 Minuten der 2. Hälfte lieferten sich beide Teams einen offenen und schnellen Schlagabtausch, bei dem der Gastgeber immer mit mindestens drei Toren bis zum 28:25 (45. Minute) in Front lag.

Dann schaltete der SSV noch einen Gang höher und schraubte das Ergebnis bis zur 54. Minute auf 35:28 in die Höhe. „Ich bin jede Woche überrascht, wie unser kleiner Kader im letzten Viertel einer Partie noch zulegen kann. Unsere Spielentwicklung mit vielen taktischen Angriffsabläufen spiegelt sich auch in der Torverteilung wider, wo wir, anders als in der Vorsaison, von jeder Position mit fast identischen Torquoten treffen“, fasst Schellenbach zusammen. So steht der SSV ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze und hat nun drei Wochen Zeit, sich auf die nächste Partie beim starken Aufsteiger TV Weiden II vorzubereiten (Sonntag, 10. Dezember, 18.30 Uhr).

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