Stolberger SV im Lokalderby nicht zu schlagen

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Das Handball-Team des Stolberger SV ließ dem Gegner im Lokalduell der Landesliga gegen die ESG Eschweiler kaum eine Chance. So ging der Sieg denn auch unangefochten und deutlich nach Stolberg.

Stolberg. Am Wochenende hieß es wieder Derbyzeit: Die Landesligahandballer des Stolberger SV erwarteten erneut den Rivalen aus dem benachbarten Eschweiler zum Heimspiel am Glashütter Weiher. Der Stolberger SV gewann das Derby mit 29:19.

Vor Beginn des zehnten der insgesamt vierundzwanzig Spieltage trennten beide Teams in der Tabelle insgesamt sechs Punkte sowie fünf Plätze - die Stolberger dabei auf favorisierter Position -, so dass die Partie für beide Mannschaften von großer Bedeutung war. Besonders die Gastgeber hatten sich zum Ziel gesetzt, Kontakt zur Tabellenspitze zu halten.

So war ein spannendes Spiel vorprogrammiert: Viele Fans der Hausherren, darunter auch SPD-Landtagsabgeordneter Stefan Kämmerling sowie SPD-Fraktionsvorsitzender und Vizebürgermeister der Stadt Stolberg, Patrick Haas, verfolgten die emotional geprägte Partie und feuerten ihre Mannschaft an. Da beide Teams auf einige Stammkräfte zu verzichten hatten, entwickelte sich bereits in der Anfangsphase ein spannendes Spiel. Dabei vergaben vor allem die Gastgeber die Chance, mit einem bereits größeren Vorsprung davonzuziehen.

Dies war auf mehrere Faktoren zurückzuführen: Bei den Stolbergern mangelte es im Abschluss oft an der letzten Präzision. Zudem verhinderte auch die starke Form des Eschweiler Torhüters, mit einigen Paraden, eine deutlichere Führung. „Der Gästetorwart hat das gut gemacht. Bei meinen Jungs hat die letzte Konzentration im Abschluss gefehlt. Bei den vielen Pfosten- und Lattentreffern müssen wir wahrscheinlich neue Tore bestellen“, beschreibt SSV Trainer Bernd Schellenbach die Situation, die sich durch das gesamte Spiel hindurch ziehen sollte. Für allgemeinen Unmut auf dem Spielfeld sowie auf den Rängen sorgte an diesem Tag die sehr kleinliche Auslegung der Regeln durch die beiden Schiedsrichter, die den allgemeinen Spielfluss oftmals unterbrachen. So hatten die Stolberger schon in der ersten Halbzeit bei vergleichsweise kleinen Vergehen eine rote Karte und zahlreiche Zeitstrafen zu verzeichnen.

Nichtsdestotrotz gingen die Hausherren in der Halbzeit, die vor allem dazu beitrug, die teils erhitzen Gemüter zu beruhigen, souverän mit 13:8 und somit einem Vorsprung von fünf Toren in die Kabine. Doch auch die zweite Halbzeit war von einem ähnlichen Bild geprägt: Die Gastgeber erspielten sich aufgrund einer guten Abwehrleistung zahlreiche Chancen, konnten sich für ihre Leistung aber nur selten mit entsprechenden Toren belohnen.

Die nahezu permanente Unterzahl sowie das zunehmend langsamer werdende Spiel der ESG Eschweiler verhinderten einen vorzeitigen Matchgewinn. Phasenweise trennten beide Mannschaften während des Spiels sogar nur zwei Zähler. Gefährdet war der Sieg der Stolberger, die in der Endphase noch einmal alle Kräfte mobilisierten, allerdings zu keiner Zeit. Die rundherum überlegene Leistung zeigt sich somit auch im Endergebnis von 29:19. Für den SSV trafen: Sanft 6, Struth 1, Lange 1, Kai Frauenrath 7, Heister 3, Kilburg 4, Von der Stein 1, Schlotterhose 2, Kleinhöfer 4.

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