Stolberger SV hat sich die Niederlage selbst beigebracht

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Stolberg. Nach dem Spiel waren sich im Lager des SSV alle einig. Der gute aufspielende Gastgeber der HSG Oberbantenberg/Niederseßmar hatte die Landesligapartie eigentlich nicht selbst mit 26:24 gewonnen, sondern die Stolberger hatten sich die Niederlage selbst beigebracht.

Stolberg begann gegen die 3:2:1-Abwehr des TVO beweglich und erspielte sich zu Beginn mehrfach klarste Einwurfmöglichkeiten, die jedoch nicht im Tor untergebracht werden konnten. Im Gegenzug traf der Gastgeber vorzugsweise über den Rückraum gegen den neu formierten Innenblock, so dass nach neun Minuten ein 5:1 auf der Anzeigetafel stand.

Doch in der Folgezeit stabilisierte sich die Abwehr und vorne agierten die schnellen SSV-Akteure um Tim von der Stein weiter präzise, so dass man mit 9:8 in Führung gehen konnte. Der Gastgeber nahm nun seine Abwehr auf eine 6:0-Formation zurück und konnte zum 11:11 ausgleichen. Nach der Pause kamen die Stolberger zu Ballgewinnen und schnellen Toren, so dass man in der 40. Minute mit 16:13 in Führung ging.

„Bis dahin haben wir alles richtig gemacht, obwohl unsere Chancenauswertung schwach war. Durch die geringen Wechselmöglichkeiten mussten wir unser Tempo dosieren und sind nur gelegentlich ins Umschaltspiel gegangen“, schildert Trainer Bernd Schellenbach den Spielverlauf bis zur 40. Minute. Nun versäumte es der SSV jedoch, seinen Vorsprung zu halten oder sogar auszubauen, da man drei Bälle aus sechs Metern und zwei Siebenmeter nicht verwandeln konnte.

„Hier haben wir die Vorentscheidung verpasst und den TVO wieder ins Spiel gelassen, die nun ihre Physis durch den breiten Kader in die Waagschale warfen“, beschreibt Schellenbach die entscheidenden Phase. Bis kurz vor Ende blieb die Partie spannend, bevor sich der Gastgeber leicht absetzen konnte.

„Insgesamt hat mein Team, trotz der ganzen Ausfälle, ein tolles Spiel abgeliefert. Allein mit Max Schlotterhose, dem wohl besten zentralen Abwehrspieler und Kreisläufer der Liga, wäre das Spiel anders ausgegangen. Spielerisch hat der Gastgeber nicht überzeugt.

Das war über 60 Minuten fast nur 1:1-Handball und Würfe aus dem Rückraum. Mit meinem Team bin ich sehr zufrieden, denn wir hatten ein eindeutiges Chancenplus, nur zu wenig Alternativen, besonders am Kreis“, betont der Coach.

Beim nächsten Spiel gegen die Reserve aus Pulheim, am Samstag, 29. Oktober, um 19.45 Uhr in Stolberg, wird dies anders aussehen, wenn einige Akteure zurück sein werden.

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