Stolberg - Stolberger Stadtparty zieht Tausende in die City

Stolberger Stadtparty zieht Tausende in die City

Von: Dirk Müller
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Die Stolberger Stadtparty mit einem vollen Programm aus vielen Attraktionen zieht am verkaufsoffenen Sonntag tausende Besucher in die City. Viele Straßen waren regelrecht zugestoßen von ganzen Menschenmassen. Foto: D. Müller
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Die Veytaler Ritterschaft liefert sich auf dem Mittelaltermarkt an der Burg mit Schaumstoffschwertern eine Schlacht mit Kindern und Jugendlichen. Foto: D. Müller
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Am Tag des offenen Denkmals bietet das Oldtimertreffen am Museum Zinkhütter Hof den vielen Gästen wunderschöne „rollende Denkmale“. Foto: D. Müller
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Der erste Mühlener Street Soccer Cup feiert eine äußerst gelungene Premiere auf dem Jordanplatz. Foto: D. Müller
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Schüler der Theaterschule Aachen beeindrucken mit Akrobatik auf dem Kaiserplatz. Foto: D. Müller

Stolberg. Der Tisch ist bestens gedeckt gewesen: Die Stadtparty bot ein volles und abwechslungsreiches Programm für alle Generationen und eine Partymeile, die sich vom Burgcenter bis zur Mühle erstreckte und an der mehr Stolberger denn je aktiv beteiligt waren.

Der Mittelaltermarkt der Veytaler Ritterschaft an der Burg, Kindermeile und Autoshow und ein vielfältiges Musikprogramm mit weit mehr als 100 Künstlern auf den Bühnen bei Kaesmacher, auf dem Mühlener Markt, im Burgcenter, auf der Frankentalwiese und auf dem Kaiserplatz zählten zu den Highlights der großen Sause in der City, die trotz mäßigen Wetters Maßstäbe setzte.

Bereits am Freitagabend hatte Bürgermeister Tim Grüttemeier die Stadtparty feierlich eröffnet. Das bunte Fest für alle hatte schon am späten Nachmittag mit jede Menge Tanz, Musik und Unterhaltung in die Stadt gelockt. Vor allem die Compagnie Irene K. mit ihren maskierten Tanzpaaren, die quer durch die Stadt zogen, faszinierte die Zuschauer.

Leider hieß es am Samstag „Land unter“ bei der Stolberger Stadtparty. Umso bemerkenswerter war es, dass weder die professionellen, noch die ehrenamtlichen Akteure sich entmutigen ließen und wacker zu der Party und damit auch zu ihrer Stadt standen. Zudem waren sie mit Pavillons und anderen Überdachungen gut vorbereitet, so dass wetterfestes Publikum den Auftretenden selbst im Dauerregen die Treue hielt.

Der weitgehend trockene Sonntag hatte gleich dreierlei zu bieten, denn bei der Stadtparty waren viele Geschäfte geöffnet und luden zum Einkauf vor Ort ein, und am Tag des offenen Denkmals konnten das Museum in der Torburg und die rollenden Denkmale beim Oldtimertreffen am Museum Zinkhütter Hof ausgiebig besichtigt werden. Die Schlecht-Wetter-Prognose, die zuvor noch die Runde gemacht hatte, hatte die Liebhaber alter Autos und Zweiräder jedoch nicht abgehalten, zum Zinkhütter Hof zu kommen.

„Die Oldtimerfreunde, die ihre Fahrzeuge hier zeigen, präsentieren keine Ausstellungsstücke, sondern Oldtimer, die tatsächlich gefahren werden. Für die Besucher sind das gleich zwei Vorteile: Sie können sich auch bei unbeständiger Witterung über viele schöne Exemplare freuen, und es sind wirklich authentische Fahrzeuge“, beschrieb Sebastian Wenzler, Leiter des Museums Zinkhütter Hof die Situation trotz zahlreicher dunkler Wolken am Himmel.

Etwa zeitgleich mit dem bereits etablierten Oldtimertreffen startete auf dem Jordanplatz eine Kupferstädter Premiere mit dem ersten Mühlener Street Soccer Cup für Kinder und Jugendliche. Mit Eifer ließen die Teilnehmer den Ball rollen. Ein voller Erfolg – anders lässt sich diese Premiere nicht beschreiben. Auf zwei Street Soccer Courts wurden rund 60 Partien ausgetragen.

„Ein tolles Angebot, das sehr professionell aufgezogen ist“, lobte der Stolberger Jugendpfleger, Michael Bosseler. „Da steckt eine Menge Arbeit dahinter, und dass so ein gelungenes Event in privater Initiative umgesetzt wird, ist beispielhaft und ein sehr positives Signal für unsere Stadt.“ Ab 13 Uhr bevölkerten tausende Besucher der Stadtparty am verkaufsoffenen Sonntag die City, und viele ließen sich in puncto „Heimat shoppen“ nicht lange bitten.

Am Bastinsweiher gab es eine Überraschung. Der Schiffsmodellclub Stolberg (SMC) ließ ein Monster aus dem Wasser schauen.Allerdings nicht „Nessie“, das Ungeheuer von Loch Ness in Schottland. Sondern „Basti“. Weil Basti eine kupferfarbene Außenhaut hat, ist er aber kein Ungeheuer, sondern ein Kupfergeheuer. Basti ist ca. 1,5 Meter lang, wiegt etwa 15 Kilo und ragt mit Kopf, Rücken und Schwanz aus dem Wasser. Und wenn man Basti ganz tief in die Augen schaut, wird man sehen: er hat auch kupferfarbene Augen.

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