Stolberger sollen wieder ihren Beitrag leisten

Von: Michael Grobusch
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Stephanie Manfrahs (unten) geh
Stephanie Manfrahs (unten) gehörte im Oktober zu den im Turmzimmer der Burg ausgezeichneten Sportler des Jahres 2010.

Stolberg. Der Countdown läuft, knapp sieben Wochen bleiben, um mögliche Kandidaten ins Rennen zu schicken. Noch bis zum 31. Dezember können die Stolberger Vorschläge für die Sportlerehrung 2011 einbringen.

Dazu werden sie von Bert Kloubert ausdrücklich aufgefordert. „Das ist keine Sache, die im stillen Kämmerlein entschieden wird, sondern eine Angelegenheit aller Bürger dieser Stadt”, meint der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, der den im vergangenen Jahr eingeschlagenen Weg weiter beschreiten will.

„Klasse statt Masse” dürfte somit erneut das Motto lauten, oder wie es Kloubert formuliert: „Wir wollen wirklich die überragenden Leistungen und Sportler auszeichnen.” Voraussetzung sei deshalb neben dem Wohnsitz Stolberg oder der Mitgliedschaft in einem hiesigen Verein das Erreichen überregionaler Wettbewerbe und möglichst eine Platzierung unter den ersten Drei.

Das gilt für Einzelsportler ebenso wie für Mannschaften, wobei stets der individuelle Fall geprüft werden soll. Denkbar wäre das beispielsweise beim ehemaligen Radprofi und aktuellen Extremsportler Markus Ganser, der beim härtesten Triathlon der Welt, dem Ironman auf Hawaii, den 170. Platz im 2000 Starter zählenden Gesamtklassement erreichte.

Schwieriger könnte sich der Fall - wieder - bei der Teamauswahl gestalten. Mannschaften waren schon bei der „Ehrung 2010” im Oktober nicht vertreten, weshalb die Veranstaltung im Turmzimmer in einem personell sehr überschaubaren Rahmen stattfand. Und ob das bei der zweiten Auflage anders sein wird, erscheint angesichts der genannten Anforderung recht fraglich.

Fraglich ist derzeit auch noch, ob die Ehrung, wie vom Stadtsportverband angestrebt, bereits im ersten Drittel des Jahres statt erst im Herbst stattfinden kann. „Das hängt davon ab, wann die städtischen Gelder für die Auszeichnung durch die Aufsichtsbehörden freigegeben werden”, erklärt Bert Kloubert mit Blick auf die drohende Überschuldung Stolbergs. Geld spielt auch eine Rolle bei der Frage, ob der Stadtsportverband zu einem Neujahrsempfang einladen wird. „Wenn der Bürgermeister wieder darauf verzichten sollte, werden wir erneut in die Bresche springen”, kündigt der Vorsitzende an.

Vorschläge zur Sportlerehrung 2011 nimmt der Stadtsportverband Stolberg über seine Homepage oder unter hubert.kloubert@gmail.com entgegen.
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