Stolberger setzen mit „Stuhl-Gang” Zeichen gegen rechten Fackelzug

Von: jül
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Rund 200 Stolberger sind am Abend dem Aufruf des Bündnisses gegen Radikalismus zu einem „Stuhl-Gang” gegen den angekündigten Fackelzug rechtsextremer Kräfte gefolgt. Foto: Jürgen Lange

Stolberg. Rund 200 Stolberger sind am Abend dem Aufruf des Bündnisses gegen Radikalismus zu einem „Stuhl-Gang” gegen den angekündigten Fackelzug rechtsextremer Kräfte gefolgt.

Redner wie Bürgermeister Ferdi Gatzweiler und der SPD-Unterbezirksvorsitzende Martin Peters appellierten, in dem Kampf gegen „die Neonazis nicht nachzulassen”, damit Stolberg von deren Demonstrationen zukünftig verschont werde.

Die Demonstranten darunter zahlreiche Vertreter von Gewerkschaften und demokratischen Parteien zogen mit Stühlen durch die Innenstadt, setzten sich alle paar Meter immer wieder hin, um dann „Aufzustehen gegen Rechts”, weil „Rumsitzen keine Lösung” und „Sitzenbleiben nur etwas für Dumme” ist. Der so genannte „Fackelmarsch” der Rechtsextremisten hatt gegen 19 Uhr begonnen.

Rund 40 Rechtsextreme wurden am Mühlener Banhhof in kleineren Gruppen von der Polizei eskortiert. Die Einsatzkräfte rechnen insgesamt mit etwa 60 Personen aus dem rechten Lager. Am Kaiserplatz versammelten sich hingegen rund 30 Linksautonome.
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