Stolberg - Stolberger Senioren fordern Mindestrente

Stolberger Senioren fordern Mindestrente

Von: Toni Dörflinger
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Seine vierte Amtszeit als Vorsitzender der Stolberger CDU-Seniorenunion hat Norbert Gönnewicht in Angriff genommen. Der 69-Jährige wurde für weitere zwei Jahre einstimmig zum Vorsitzenden des 120 Mitglieder starken Ortsverbandes gewählt.

Neben Vorstandswahlen standen der Jahresrückblick, Reden, Ehrungen und die Planung kommender Ereignisse im Mittelpunkt.

Auf große Zustimmung stieß laut Gönnewicht deutschlandweit das gemeinsam mit der Jungen Union 2007 herausgebrachte Positionspapier „Jung und alt gemeinsam”.

Des weiteren spielten für die Seniorenunion die Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Bezirksseniorentag und die Organisation von Kurz- und Langzeitreisen, die die Mitglieder unter anderem auch zu Orten der Stadtgeschichte führten, eine große Rolle. Engagement und Mitarbeit hat die Seniorenunion in den zurückliegenden Wahlkämpfen bewiesen. Das Gesellige stärken sollen im Dezember eine Mehrtagesfahrt nach Thüringen; 2010 führt eine Reise nach Südtirol und in die Schweiz.

Norbert Gönnewicht brachte auch Probleme zur Sprache. So fühlt sich die Seniorenunion zu wenig repräsentiert innerhalb der CDU-Parteigremien. Bei der Ämter- und Mandatsvergabe handele man sich des öfteren eine Abfuhr ein. Gönnewicht sprach auch die Auseinandersetzungen an, die im vergangenen Jahr das Verhältnis zwischen Seniorenunion und örtlichem Parteivorstand belastet hatten. Inzwischen habe allerdings ein klärendes Gespräch stattgefunden.

Zu Eigen machen sich die Senioren Forderungen, die sich an die zukünftige Bundesregierung richten. Unter anderem fordert die Seniorenunion, dass eine Mindestrente für langjährige Beschäftigte eingeführt, die Pflegeversicherung verbessert und der Gesundheitsfonds zu Gunsten von mehr Wettbewerb und Leistungssteigerung abgeschafft wird.

Allein 20 Mitglieder wurden abschließend für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Norbert Gönnewicht überreichte Präsente und Urkunden. Ohne Probleme verliefen die Vorstandswahlen, wobei die Mitglieder ihrer bewährten Vorstandsmannschaft erneut das Vertrauen aussprachen.
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