Stolberger Schach-Meisterschaft: Wer sichert sich den Titel?

Von: dö
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Jung gegen Alt: „Gegner“ der ersten Runde waren Franz Drosson (l.) und Frithjof Alms. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Spannung liegt in der Luft. Wer macht den nächsten Zug? Wer hat im Endeffekt die Nase vorn und setzt den Gegner schachmatt? Schach, das strategische Brettspiel stand jetzt im Konferenzraum des Senioren- und Sozialzentrums Amselweg im Mittelpunkt.

Zwölf Teilnehmer im Alter von zehn bis 85 Jahren hatten sich einem auf fünf Runden angesetzten Wettbewerb gestellt, dessen Ziel und Finale der begehrte Titel des Stadtmeisters ist.

Turnierleiter war und ist auch für die kommenden vier Runden Andreas Meurer vom gastgebenden Stolberger Schachverein. Die Paarungen der ersten Runde - immer zwei Spieler treffen aufeinander - hatte man durch Losverfahren ermittelt. In den folgenden vier Runden wird dann der Führende gegen den Zweitplatzierten, der Dritte gegen den Vierten und so weiter spielen.

Schließlich orientiert sich der Spiel- und Turniermodus am so genannten Schweizer System. Das Schweizer System verhindert, dass zwei Spieler zweimal aufeinander treffen. Ein wichtige Rolle spielte bei der ersten und sicherlich auch bei den Folgerunden die Schachuhr.

Sie misst die Bedenkzeit der Spieler und sorgt dafür, dass das Zeitlimit von 90 Minuten nicht überschritten wird. Davon machten bei der ersten Runde nur wenige Gebrauch. Schon nach einer Stunde war die Mehrzahl der Partien beendet.

Interessant war die Paarung, der sich Frithjof Alms und Franz Drosson stellen mussten. Denn Frithjof Alms war mit zehn Jahren der jüngste und Franz Drosson mit 85 Jahren der älteste Teilnehmer der ersten Runde. Darum war es nur nachvollziehbar, dass der 75 Jahre ältere Drosson den entscheidenden Punkt für sich sichern konnte. Hier gaben doch Lebensalter und Erfahrung den Ausschlag.

Schließlich war Drosson viele Jahre lang Vorsitzender des Stolberger Schachvereins und bekleidet derzeit das Amt des Ehrenvorsitzenden. „Frithjof spielt nicht schlecht. Auch wenn ihm noch ein wenig Erfahrung und Sicherheit fehlen“, gab sich der 85-Jährige bescheiden und gleichsam anerkennend.

Mit Ausnahme einer Teilnehmerin, die im Eilendorfer Schachverein zu Hause ist, sind alle Teilnehmer Angehörige des Stolberger Schachvereins, wie Meurer bestätigte. Fortgesetzt wird der Wettbewerb zur Ermittlung des Stadtmeisters im Schach am kommenden Mittwoch, 14. Oktober, um 19.30 Uhr, im Konferenzraum des Senioren- und Sozialzentrums am Amselweg: Nachzügler haben auch dann noch die Chance in den laufenden Wettbewerb einzusteigen.

Danach folgen die Spieltermine 28. Oktober, 4. November und 18. November. Gespielt wird immer mittwochs um 19.30 Uhr. Auch wenn der Sieger schon am 18. November fest steht, werden die Bestplatzierten erst auf der Jahreshauptversammlung des Stolberger Schachvereines im Januar kommenden Jahres geehrt.

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