Stolberger musizieren für Stolberger

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Stolberg. „Stolberger musizieren für Stolberger” - das Benefizkonzert im Rahmen des Stolberger Musiksommers 2011 zugunsten der internationalen Begegnungsschule Hermannstraße findet am Samstag, 26. März, um 19.30 Uhr im Museum Zinkhütterhof statt.

Im Mittelpunkt stehen engagierte Stolberger Musiker, die eine Kostprobe ihres Könnens für einen guten Zweck präsentieren. Mitwirkende sind Miriam Löhr (Sopran) und Pianist Gunther Antensteiner, Jörg Kleis (Klavier), Robin Angermann (Xylophon) mit „Ensemble Way 20”, das Stolberger Gitarrenensemble mit Hai-Son Pham, Mats Müller, Alexander Schwabauer, Fabian Kaesler, Stefan Kaesmacher und Yannick Heeren sowie Carlos Cachafeiro.

Miriam Löhr hat am Ritzefeld-Gymnasium ihr Abitur gemacht und studiert derzeit am Conservatorium in Maastricht Gesang. Ihre Grundkenntnisse in Musik hat sie in der Musikschule Merz durch Klavier- und Cellounterricht erhalten. Seit 2005 nimmt sie Gesangsunterricht, seit 2009 gehört sie dem Extrachor des Aachener Stadttheaters an. Beim Konzert in Stolberg will die junge Sopranistin zunächst mit zwei Erfolgsliedern aus dem Musical „Les miserables” von Boublil und Schönberg zarte, berührende Töne anschlagen. Es folgen Arien aus der einaktigen Oper Gianni Schicchi von Giacomo Puccini und aus „Hoffmanns Erzählungen” von Jacques Offenbach. Im zweiten Teil stehen Johann Strauß (Mein Herr Marquis), Wolfgang Amadeus Mozart (Batti, batti) sowie Andrew Lloyd Webber (Wishing you were somehow here again) und Leonard Bernstein (Glitter and be gay) auf dem Programm. Begleitet wird sie von Kantor Gunter Antenstein, der Êseit Oktober 2000 die Evangelische Kantorei leitet und sich mit dem internationalen Orgelzyklus auf dem Finkenberg große Verdienste erworben hat.

Jörg Kleis begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen dank der Klavierpädagogin Heidrun Stengel, die ihn immer zu begeistern wusste. Er absolvierte sein Abitur am Goethe-Gymnasium und promoviert zurzeit an der FU Berlin in Jura. Er wird auf dem Klavier faszinierende ÊKlangteppiche vom amerikanischen Komponisten Zez Confrey und dem französischen Impressiosnisten Claude Debussy demonstrieren.

Der heute 17-jährige Robin Angermann hat erst mit 15 Jahren seine musikalische Ausbildung begonnen. Seine relativ späte Berufung zu Gitarre und Schlagwerk macht er allerdings durch sein Talent, großes zeitliches Engagement und gute musikalische Lehrkräfte wie Norbert Walter Peters und Ralf Kurly wett. Er steht kurz vor seinem Fachabi und der Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule. Aus der Schule von Morris Goldenberg zeigt Robin Angermann auf dem Xylophon flotte Tänze. Neben der Übung im 9/8-Takt gibt es zudem kurzweilige Stücke von George Hamilton Green, dem Xylophonvirtuosen aus Omaha. Begleitet wird wird das Ausnahmetalent vom Musikstudio „Stolberg Way-20” mit den Interpreten Stefan Wendorf, E-Gitarre, Rajawarmam Thulasithas, E-Bass, Clarisse Poschen-Hoarau und Kevin Moon, Gesang, und das alles unter Leitung von Norbert Walter Peters.

Das Stolberger Gitarrenensemble mit Hai-Son Pham (1989), Mats Müller (1992), Alexander Schwabauer (1992), Fabian Kaesler (1991), Stefan Kaesmacher (1990) und Yannick Heeren (1992) hat sich mit zeitgenössischen Arrangements von Antoine Dufour, Isaac Albeniz und Masaaki Kishibe befasst und ist auch mit den klassischen Meistern wie Antonio Vivaldi, ÊNiccolo Paganini/ Matteo Carcassi vertraut und wird das Publikum mit deren anspruchsvollen Klängen verzaubern. Je nach Unterricht der einzelnen Zupfmusiker bringen sie die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade eindrucksvoll vor.

Den Schlusspunkt setzt Carlos Cachafeiro mit seinen Acoustic Pop/Rock Cover-Songs der letzten 30 Jahre. Carlos, ein Stolberger mit spanischen Wurzeln, ist als Solist hier in Stolberg und weit darüber hinaus kein unbekannter Künstler mehr. Seit mehr als 20 Jahren macht er erfolgreich Musik - sowohl mit seinem Cover Programm als auch mit eigenen Kreationen.

Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro (ermäßigt 8 Euro), Vorverkauf in der Bücherstube Krüpe. Karten und Abos für den Stolberger Musiksommer gibt es in der Pause oder nach dem Konzert.
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