Stolberg - Stolberger Museumsnacht: Handwerk, Fantastisches und viel Kunst

Stolberger Museumsnacht: Handwerk, Fantastisches und viel Kunst

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Liebevoll arrangiert: Im Torburg-Museum gibt es immer viel zu entdecken. Foto: Katharina Hermsdorff

Stolberg. Ein weiterer Ort darf bei der 14. Stolberger Museumsnacht am Samstag, 4. November, ab 19 Uhr natürlich nicht fehlen: das Museum in der Torburg. Dieses kleine Schmuckstück am Rande der Burg wird mit viel ehrenamtlichem Engagement in dieser Nacht zum Leben erweckt. Der Besucherstrom wird von einer handwerklichen Stube in die nächste gezogen und erlebt immer wieder neue Vorführungen.

Im Holzraum drechselt Rainer Hauschild unter dem Motto „schön und rund“. Die Schuhmacherin Carmen Comanns demonstriert mit viel Liebe den aufwendigen Herstellungsprozess historischer Schuhe, und Tim Dahley präsentiert feinste Schmiedekunst mit seinem Programm „Jeder ist seines Glückes Schmied“.

Der spinnt wohl!? – Hans-Joachim Schukey sitzt in diesem Jahr am Spinnrad und zeigt, wie Flachs zu Garn gesponnen wird. Passend dazu kann die Ausstellung „Flachs, die vergessene, vielseitig nutzbare Kulturpflanze“ besucht werden.

Außerdem wird die Geschichtenerzählerin Ruth Djamati von Unwahrscheinlichem, Fantastischem und Gruseligem berichten, musikalisch untermalt von Thomas Becker.

Das Herzstück des Museums Torburg ist natürlich die Kaffeestube, die die ganze Nacht geöffnet sein wird und mit allerlei Exponaten rund um den Kaffee bestückt ist. Hier kann der Besucher bei Kaffee, Kuchen und Sahnepunsch das Erlebte in Ruhe Revue passieren lassen und um 21 Uhr Jürgen Griesel beim Kaffeerösten über die Schulter schauen.

Falls man sich aber für die andere Richtung – zum Alten Markt hin – entscheidet, so ist auch dieses Jahr der Kunsthandwerkerhof Rose geöffnet. Dort bietet Christian Clément in der Bodega besondere Spezialitäten, etwa den Museumsnacht-Cocktail, an.

Eine farbenfrohe Vielfalt an Malerei und Kunstobjekten ist im Atelier Marita „AninA“ Cujai zu sehen, und auch das Atelier der Muschelkönigin Heidi Selheim ist in dieser Nacht geöffnet. Der gesamte Innenhof ist passend stimmungsvoll illuminiert.

Auch, wenn die Besucher hier keinen Stempel in ihrem Museumsnachtticket sammeln können, ist dieser kleine Abstecher mit Sicherheit lohnenswert. Ansonsten gilt natürlich wie immer: Wer alle vier Standorte – Kupferhof Rosental, Burg, Torburg-Museum und Zinkhütter Hof – abstempeln lässt, bekommt im Museum Zinkhütter Hof einen Sekt oder einen Softdrink gratis.

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