Stolberg - Stolberger Kickboxer will den Meistertitel

Stolberger Kickboxer will den Meistertitel

Von: Dirk Müller
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Die Stolberger Kämpfer Alexej Koslov, Rahim Delic und Nico Altmeyer (v.l.) steigen am Samstagabend in der Sporthalle am Glashütter Weiher in den Ring. Beim ersten „Battlefield Stolberg“ will Koslov Deutscher Meister im Profi-Kickboxen werden. Foto: D. Müller
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Vitali Koslov hält schon den Gürtel des Deutschen Meisters im Profi-Kickboxen für den Sieger bereit. Foto: Dirk Müller

Stolberg. Für den Kupferstädter Sportler Alexej Koslov geht es am kommenden Samstagabend um nicht weniger als die Deutsche Meisterschaft. Im Rahmen der Veranstaltung „Battlefield Stolberg“ kämpft der 29-Jährige gegen Marcel Mertsch aus Duisburg um den Deutschen Meistertitel im Profi-Kickboxen nach K-1-Regeln.

Und das in der Version der „International Kick Boxing Federation“ (IKBF). Eigentlich geht es in der Sporthalle am Glashütter Weiher noch um viel mehr für Alexej Koslov. Denn: „Wenn ich den Titel gewinne, muss ich ihn spätestens in einem halben Jahr verteidigen, aber mein Ziel ist es natürlich, auch um internationale Titel zu kämpfen.“

Nach dem deutschen könnte der Europameistertitel folgen, was die Chancen auf einen Weltmeisterschaftskampf enorm erhöhen würde. Ausgerichtet wird „Battlefield Stolberg“ vom „Fight Club Black Panther“, den Alexej mit seinem Bruder Vitali Koslov an der Eschweilerstraße betreibt. Vor einem Jahr holten die Brüder die NRW-Landesmeisterschaft im Thaiboxen der Amateure nach Stolberg.

„Die Sporthalle Glashütter Weiher hat sich für uns als Veranstaltungsort bewährt, und jetzt wollen wir es dort mit einem Profi-Kampfabend versuchen“, beschreibt Vitali Koslov und verspricht: „Daraus soll eine feste Einrichtung in der Kupferstadt werden. ,Battlefield Stolberg‘ soll eine Serie mit mindestens zwei Profi-Kampfabenden in jedem Jahr werden.“

Seinem Bruder räumt er mehr als gute Chancen auf den Titel ein: „Alexej wird auf jeden Fall gewinnen!“ Vor drei Jahren traf Alexej Koslov bei der Amateur-Landesmeisterschaft im Thaiboxen, bei dem anders als beim Kickboxen auch Clinchen, Würfe und Ellenbogentechniken erlaubt sind, schon einmal auf Mertsch – und verlor nach Punkten.

„Aber er war eindeutig der bessere Kämpfer. Und jetzt ist er heiß auf die Revanche und den Titel im Kickboxen.“ Doch vor dem Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Profi-Kickboxen steigen noch zwei andere Stolberger Sportler am Glashütter Weiher in den Ring.

Nico Altmeyer bestreitet bereits seinen zehnten Profi-Kampf. „Aber erst den zweiten in der niedrigeren Gewichtsklasse bis 77 Kilogramm“, sagt der 23-Jährige. Ebenfalls nach K-1-Regeln trifft er zum ersten Mal auf Marcel Wernicke aus Mönchengladbach. „Ich habe ihn aber schon mehrfach kämpfen sehen und glaube, ich kann die Aufgabe lösen und gewinnen“, meint Altmeyer.

Für Abwechslung beim „Battlefield Stolberg“ sorgt am Samstagabend Rahim Delic, denn der 17-Jährige bestreitet seinen ersten Profi-Kampf im Thaiboxen. Gegen Stefano Totaro aus Mönchengladbach will der Stolberger Nachwuchskämpfer unbedingt siegen. „Ich habe mich hart und sehr gut vorbereitet und daher gute Chancen zu gewinnen“, sagt Delic.

Und die Erfolge des jungen Sportlers im Amateur-Lager sprechen für ihn: Delic ist amtierender Deutscher Vize-Meister und NRW-Landesmeister im Thaiboxen. Vitali Koslov glaubt an den Erfolg aller drei Schützlinge vom Stolberger „Fight Club Black Panther“: „Die Jungs arbeiten viel und hart für den Sieg. Sie trainieren sehr fleißig und haben es wirklich verdient, zu gewinnen.“

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