Stolberger Heimat- und Geschichtsvereinhat für 2012 ein volles Programm

Von: dö
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Stolberg. „Werden und Wachsen, Handel und Wandel in Stolbergs Mitte” nennt sich der Titel einer in vier Teile gegliederten Buchserie, dessen erster Band der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein im November dieses Jahres herausgeben wird.

Dieses Vorhaben stand neben der Vorstellung eines Internetauftritts im Mittelpunkt der von Helmut Schreiber, Vorsitzender des Geschichtsvereines, geleiteten Mitgliederversammlung im Kupferhof Rosental. Den Internetauftritt hat Karl Meurer, Geschäftsführer der Geschichtsfreunde, gestaltet. Er stellte den Mitgliedern die Homepage vor, die unter der Adresse stolberger-geschichtsverein.de ab sofort abrufbar ist.

Publikumsmagnet

Sehen lassen konnte sich auch das Programm des vergangenen Jahres. So wurden Vorträge angeboten, zum Beispiel über die Galmeiflora und Garnisonsgeschichte. Ziele der Studienfahrten und Exkursionen waren Speyer, Linnich und das Gewerbegebiet Bernhardshammer. Zu einem Publikumsmagnet mit rund 6000 Besuchern wurde während der Adventszeit die Ausstellung „170 Jahre Bahnhof Stolberg” in der Burggalerie. Ermutigt durch diesen Erfolg veranstaltet der Geschichtsverein auch in diesem Jahr eine Ausstellung auf der Burg. Thema wird diesmal die Vielfalt der Kupferstädter Kirchenfenster sein.

Zufrieden sind die Geschichtsfreunde auch mit dem Verkauf der in Buchform vorliegenden historischen Literatur. Schreiber dankte den Mitgliedern, die auf der Burg den Buchverkauf gemanagt und dadurch dem Verein ein finanzielles Plus beschert haben. Erfolgversprechend, so Schreiber, sei auch die Zusammenarbeit mit dem Eschweiler Geschichtsverein angelaufen. Sie soll in Zukunft intensiviert werden.

Standortwechsel

Etabliert hat sich auch der Standortwechsel. Hatte man bisher für Vorträge und Ähnliches viele Jahre lang das Rolandshaus genutzt, ist der Geschichtsverein seit Anfang dieses Jahres im Ballsaal des Kupferhofes Rosental zu finden.

Im laufenden Jahr sollen unter anderem der Schleicher- Stollen, die Burg Vogelsang in der Eifel, die Ausstellung über den Maler Cornelis Bega in Aachen, die Burg Röthgen in Eschweiler und die Jülicher Zitadelle besucht werden. Themen der Vorträge werden unter anderem die Gressenicher Familiengenealogie, Friedrich der Große von Preußen sowie die Geschichte der örtlichen Tuchproduktion sein. Flandern ist das Ziel einer mehrtägigen Studienreise Juni.

Einstimmig wurde eine neue Satzung verabschiedet. Abgeschlossen wurde die Versammlung mit einem Lichtbildervortrag, mit der Schreiber die Andalusienreise des Jahres 2009 in Erinnerung rief.
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