FuPa Freisteller Logo

Stolberger Hauptbahnhof: Feuer in Regionalexpress

Von: lbe/pol/dpa
Letzte Aktualisierung:
Feuer RE1
Vermutlich durch heißgelaufene Bremsen kam es am Zug zu einem Brand. Foto: Ralf Roeger
Feuer RE1
Vermutlich durch heißgelaufene Bremsen kam es am Zug zu einem Brand. Foto: Ralf Roeger
feuerwehr einsatz zug
Vermutlich durch heißgelaufene Bremsen kam es am Zug zu einem Brand. Foto: Feuerwehr Stolberg

Stolberg. Der Brand der Bremsanlage eines Regionalexpresses bei Stolberg ist in der Nacht zu Mittwoch glimpflich ausgegangen. Von einem entgegenkommenden Zug aus sei das Feuer an dem Regionalexpress entdeckt worden, teilte die Feuerwehr mit.

Nach Angaben der Feuerwehr Stolberg hatten Zeugen einer entgegenkommenden Euregiobahn das Feuer an dem Regionalexpress 1 auf dem Weg von Aachen nach Köln gesehen und den Zugführer informiert. Gegen 22.06 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert.

Die war aufgrund der Meldung, dass es in einem Personenzug brannte, gleich mit Kräften der Feuer- und Rettungswache, des 2. Löschzuges mit den Löschgruppen Atsch, Büsbach, Donnerberg, Mitte und Münsterbusch sowie den Löschgruppen Gressenich und Mausbach vor Ort.

Der Zug sei noch in den Hauptbahnhof Stolberg eingefahren und habe dort seine rund 60 Passagiere abgesetzt. Mitarbeiter der Bahn stiegen aus und stellten einen Brand am Drehgestell des Steuerwagens fest. Sie löschten das Feuer mit drei Feuerlöschern und lüfteten ein verqualmtes Abteil, bevor die Feuerwehr unter Leitung von Brandoberinspektor Karl Köhnen anrückte.

Unabhängig von dem Brand wurde ein Fahrgast medizinisch versorgt. Die Strecke zwischen Aachen und Stolberg war vorübergehend gesperrt. Daher wurden die Passagiere im Anschluss mit Bussen weitergefahren.

Als Brandursache bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn auf Anfrage unserer Zeitung eine heißgelaufene Bremse. Der Zug sei nach dem Vorfall mit einer Geschwindigkeit von nur etwa 40 Kilometern pro Stunde nach Aachen in die Werkstatt gefahren worden. Dort werde er repariert und komme dann wieder zum Einsatz.

Die betroffene Bremsanlage wurde zudem mit Wasser gekühlt. Um sicher zu gehen, dass es zu keinem weiteren Vorfall kommen würde, machten sich neben dem Amtsleiter der Feuerwehr, Andreas Dovern, und dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr, Herbert Wiese, auch Kreisbrandmeister Bernd Hollands vor Ort ein Bild der Lage. Der Einsatz der Feuerwehr konnte dann aber nach einer guten Stunde beendet werden.

„Bei etwa 40.000 Zugfahrten am Tag liegt ein Brand der Bremsanlage bei unter 1 Prozent“, sagte der Sprecher. „Das kommt sehr selten vor, dennoch ist auf keine Technik einhundertprozentig Verlass. Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen – es war ein reiner Materialschaden“, fügt er hinzu.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert