Stolberger halten den Weltfrauentag lebendig

Von: lam
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Nicht nur Bauchtanz, auch Hip-Hop kommt natürlich bei den Kleinen sehr gut an. Foto: L. Lammertz

Stolberg. Frauen und Kinder vieler verschiedener Nationalitäten und Religionen füllen am Weltfrauentag den großen Saal im Rolandshaus. Die rund 300 Gäste sind der Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Susanne Goldmann und IG Frauen von der Kugel gefolgt.

„Es kommen immer mehr Frauen unterschiedlicher Nationalitäten, und das freut uns sehr. Wir wollen auch, dass das in Zukunft so bleibt“, betont Goldmann. Die Frauen sitzen gemeinsam an Tischen, unterhalten sich, lachen und genießen das reichhaltige Frühstück. Auf der Bühne wird währenddessen mit dem Programm begonnen, das die Frauen und vor allem auch Kinder unterhalten soll.

Nach der Begrüßung in mehreren Sprachen dürfen die Gäste Vorstellungen wie zum Beispiel Figurenpuppentheater und Bauchtanz erleben. Die Kinder werden danach sogar animiert, auf die Bühne zu kommen und mit der Tänzerin die Hüftbewegungen zu lernen.

Das Frauenfrühstück wird einmal im Monat im kleineren Rahmen von den IG-Frauen und ihrer Vorsitzenden Khairunnissa Mazeena Ismail im Kultur- und Generationenhaus „Kugel“ veranstaltet. Dieses Jahr feiern die Frauen mit ihren Kindern den Weltfrauentag im Rahmen eines solchen Frühstücks im Rolandshaus. Hier wird reichlich Platz geboten, sei es für die Kinder zum Spielen oder für die Frauen, die während des Programms auch mal zwischen den Stuhlreihen tanzen.

Der Hintergrund des Ganzen darf trotz allem nicht vergessen werden: Der Internationale Frauentag wird seit dem Ersten Weltkrieg von Frauen genutzt, um für die Gleichberechtigung und Gleichstellung zu kämpfen. Denn auch heute werden in vielen Bereichen noch Unterschiede zwischen Mann und Frau gemacht, Frauen benachteiligt und unterdrückt. Aus dem Grund ist dieser Tag, besonders für die Frauenvertretungen der Parteien und des Integrationsrates, auch heute noch sehr wichtig. „Das freut uns auch, wenn die jüngeren Frauen das aufrecht halten und weiterführen. Außerdem können wir hier beweisen, dass man trotz unterschiedlicher Religionen ganz friedlich miteinander leben kann.“, sagt Susanne Goldmann.

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