Stolberger Dienstleistungszentrum feiert sein 20-jähriges Bestehen

Von: mlo
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Viel Prominenz traf sich am Sonntagmorgen im Dienstleitungszentrum. Das Stolberger DLZ feierte sein 20-jähriges Bestehen. Das Gebäude wird von Existenzgründern gerne genutzt. Foto: M.L. Otten

Stolberg. Das Fest „20 Jahre Dienstleistungszentrum (DLZ) Stolberg“ fand am Sonntagmorgen unter reger Anteilnahme statt.

Birgit Baucke, Geschäftsführerin des Zentrums für industrieorientierte Dienstleistungen, dankte allen Gesellschaftern für die Unterstützung dieses Projektes, dessen Schwerpunkt auf Existenzgründung und -festigungsberatung liegt.

Unter den Kooperationspartnern zeigten sich mit einem Stand die Sparkasse Aachen, die Agentur für Arbeit Aachen-Düren, das Jobcenter der Städteregion Aachen und das Amt für Wirtschaftsförderung Stolberg. „Gemeinsam für ein gutes Leben“ warb der Stand der Industriegewerkschaft Metall. Neben einem Reinigungsservice bot die Stolberger Feuerwehr mit einer Drehleiter einen besonderen Blick in luftiger Höhe über das Terrain.

Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier war unter den Gratulanten und freute sich, dass 50 Prozent der dort durchgeschleusten Firmen eine Anstellung gefunden hatten, was doppelt so viel sei wie der Bundesdurchschnitt.

Die Idee, „Startup“-Unternehmen zu gründen, sei eine recht neue innovative Geschäftsidee, mit dem Ziel, schnell zu wachsen und einen hohen Wert zu erreichen. Dies komme dem Strukturwandel Stolbergs entgegen und sei für die Wirtschaftlichkeit von großer Bedeutung.

Zeichen gesetzt

Dank der kompetenten Beratungsangebote und der guten Vernetzung sei das 3500 qm große Gebäude zu 98 Prozent ausgelastet. „Der Traum von der Selbstständigkeit ist keine Utopie“, so der Bürgermeister. Helmut Etschenberg betonte, dass es Spaß machen würde, sich in Stolberg niederzulassen, denn hier habe man mit dem Strukturwandel Zeichen gesetzt, den er gerne in anderen Orten der Städteregion übernehmen würde. Es gehe ein neuer Drive durch die Stadt. Sie ist in Bewegung, was nichts mit den Baustellen zu tun habe.

Der Wirtschaftsförderung Stolbergs müsse wieder die Bedeutung zukommen, die sie verdiene. Nicht allein Spitzentechnologie sei wichtig, eine Stadt brauche auch Arbeitsplätze für „Otto Normalverbraucher“, und da sei Stolberg mit seiner Führungsmannschaft Vorbild für manch andere Stadt. Mit Getränken und Cannapés wurden auf den Geburtstag angestoßen.

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