Stolberger Burghoftheater bringt Goethes Faust auf die Bühne

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Goethes Faust wird vom Schauspielteam auf die Bühne des Stolberger Burghoftheaters gebracht. Foto: R. Ehrmanntraut

Stolberg. Goethes Faust ist der ewig strebende Mensch, der Wissen, Erklärung und Sinngebung in dieser Welt sucht und Erfüllung seines Strebens endlich aus einem Pakt mit dem Teufel erwartet. Es gilt als das bedeutendste und meist zitierte Werk der deutschen Literatur. Und so ist es nur verständlich, dass auch Regisseurin und Theaterleiterin Karin Graf diesen zeitlosen Tragödienstoff auf die Stolberger Burghofbühne bringt.

Dank ihres hervorragenden Schauspielteams präsentiert sie das Werk in vier Raten, von denen die dritte am Freitag, 9. Juni, 19 Uhr, Premiere hat. Für die Zuschauer, die die ersten beiden Raten nicht gesehen oder gar vergessen haben, gibt es am Sonntag, 21. Mai und 18. Juni jeweils 17 Uhr eine gekürzte Fassung.

Während in den ersten beiden Raten Gott und der Teufel um die Seele des Dr. Faustus, seines Zeichens Philosoph, Jurist, Mediziner und Theologe, wetten, versucht der beruflich und privat unzufriedene Wissenschaftler zunächst mit den Mitteln der Magie Antwort auf seine Fragen zu bekommen.

Doch die Unzufriedenheit bleibt und so verspricht ihm Mephisto, ihn von seiner Deprimiertheit zu befreien und für stetige Abwechslung zu sorgen. Mephisto aber, dem neben Zauberkräften auch Humor und Charme zu Gebote stehen, ist bestrebt, Faust vom rechten Weg abzubringen. Die dritte Rate beginnt in Auerbachs Keller, Faust beobachtet wie der Teufel mit allerlei Zauberkunststücken die Gäste unterhält.

Er ist angewidert von diesem Vergnügen. Dann verwandelt der Teufel ihn in der „Hexenküche“ in einen jungen Kavalier und verhilft ihm zu einem Liebesabenteuer mit der jungen Margarete. „Wie’s weitergeht? Noch ist die Gretchenfrage nicht gestellt?“, sagt Graf und würde sich freuen, wenn die dritte Rate auch auf so viel Zuspruch träfe wie die vorangegangenen beiden. Karten zu zehn Euro gibt es bei der Stolberg-Touristik, Zweifaller Straße 5 und an der Abendkasse.

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