Stolberger Betriebskrankenkasse feiert Jubiläum

Von: Lars Brepols
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Überzeugte mit ihrem wunderbaren Klavierspiel im Zinkhütter Hof: Carolin Klaus (11) von der Musikschule Aachen. Foto: L. Brepols

Stolberg. Sie zählt zu den ältesten Betriebskrankenkassen in Deutschland und feiert jetzt ihr 125-jähriges Bestehen: die BKK ALP plus, die ihre Wurzeln in der Kupferstadt hat. Mit einem großen Festakt im Zinkhütter Hof wurde dieses Jubiläum am Freitag gebührend zelebriert.

Die Organisatoren hatten sich ein ganz besonderes Motto für diese Veranstaltung einfallen lassen: „Fortschritt aus Tradition - der Wandel zur BKK ALP plus. Und getreu diesem Motto zogen sich die einzelnen Programmpunkte wie ein roter Faden durch den Nachmittag. Umrahmt wurden die Podiumsdiskussionen und Redebeiträge von musikalischen Einlagen der 11-jährigen Carolin Klaus von der Musikschule Aachen.

Mit ihrem virtuosen Klavierspiel sorgte sie für tosenden Beifall unter den rund 300 geladenen Gästen. Unter ihnen regionale Politiker, sowie die Geschäftsführer der einzelnen Träger der Krankenkasse. „Und alle, die eine große Bindung zur Kasse haben”, wie Pressesprecher Ralf Steinbrecher ergänzt. Dr. Bernd Nölle, alternierender Verwaltungsvorsitzender der BKK ALP plus, eröffnete den Festakt und richtete zugleich warme Worte an den Vorstand der Betriebskasse, Josef Alt: „Sie haben die Kasse wieder auf den richtigen Weg gebracht, was lange Zeit nicht so war.”

Einen interessanten Programmpunkt stellte auch die Podiumsdiskussion mit Andrea Prym-Bruck und Udo Wendt, ehemaliger Geschäftsführung der BKK Akademie, dar. „Es ist spannend zu sehen, wie es in den vergangenen Jahren stetig rauf und runter gegangen ist”, erklärte Prym-Bruck, die das Unternehmensarchiv aufgebaut hat. Wendt nutzte die Gelegenheit, um den anwesenden Geschäftsführern der Träger einen Rat mit auf den Weg zu geben. „Wir sollten uns wieder darauf besinnen, was wir gemeinsam tun können, ohne die Identität der einzelnen zu verlieren.”

Theo Giehler, Vorstand des BKK Landesverbandes NRW, und Ingo Werner, Geschäftsführer Spektrum K GmbH, blickten in ihren Vorträgen in die Zukunft und die aktuelle Situation der Kasse. Abschließend ergriff Josef Alt selbst das Wort und verkündete: „Wir haben unseren Hauptsitz immer noch bei William Prym in Stolberg, und wenn es nach uns geht, bleibt dies auch künftig so. Sich neu zu positionieren heißt nicht, seine Wurzeln zu vergessen.”

Die Geschichte: Alles unter einem Dach

Im Jahre 1884 wurde die Fabrik-Krankenkasse William Prym gegründet. Sie bot betriebsbezogenen Krankenversicherungsschutz für die Beschäftigten des Familienunternehmens William Prym.

1996 schließen sich die BKKn der Anker-Teppichfabrik, Lynenwerk und William Prym zur BKK Anker-Lynen-Prym zusammen.

Hinzu kamen in den Jahren 1998, 2004 und 2008 die BKK Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt AG, die BKK Zanders sowie die BKK Vorwerk & Co. KG.

Die BKK ALP plus, die seit dem 1. April 2008 unter diesem Namen besteht, ist deutschlandweit geöffnet und hat derzeit 110.000 Versicherte.
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