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Stolberg wird Zweiter beim Wettbewerb „Für eine Stadt“

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Am Ende erkennen die Stolberger die hervorragende Leistung des Gladbecker „Stadthelden“ an und spenden ihm fairen Beifall. Foto: D. Müller

Stolberg/Gladbeck. Spannend bis zur letzten Minute ist der WDR-2-Wettbewerb „Für eine Stadt“ gewesen, bei dem Stolberg vorne lag, bis der letztmögliche Konkurrent Gladbeck den Sieg einheimste. Mit einer herausragenden Leistung des Gladbecker „Stadthelden“, die auch das mitfiebernde Publikum auf dem Kaiserplatz der Kupferstadt anerkannte, indem es dem verdienten Sieger fairen Applaus spendete.

Noch mehr Beifall brandete freilich für den Stolberger „Stadthelden“ Holger „Holli“ Schulz auf, dessen Vorlage drei Final-Städte nicht erreichen konnten.

Noch schneller

Und am Ende hätte es auch fast für Stolberg gereicht – wäre da nicht der 19-jährige Gladbecker Stadtheld Max Baumeister gewesen. Wie „unser Holli“ ging Baumeister mit drei Punkten im Rücken in die zweite Aufgabe, das „Einparken extrem“.

Die Disziplin, an der zwei andere „Stadthelden“ zuvor bereits mit Null Punkten gescheitert waren, während „Holli“ Schulz zu den Kommandos von Carlo Ulfig in nur 45 Sekunden rückwärts und mit verbundenen Augen ein Auto einparkte und damit fünf Punkte verbuchte. Der Gladbecker Baumeister setzte allerdings zum Leidwesen der Kupferstädter noch Einen drauf und meisterte das Blind-Einparken in der sagenhaften Zeit von 31,5 Sekunden.

Insgesamt hatte Gladbeck nun vor dem 60sekündigen Quiz neun Punkte – zwölf Punkte aus Stolberg galt es zu schlagen. Auf dem Kaiserplatz stand nicht nur „Stadtheld“ Holli für ein eventuelles Stechen bereit, sondern auch einige Stolberger, die das alles entscheidende Finale live miterleben wollten. Der Radiosender WDR 2 war diesmal nur mit „kleinem Besteck“ vor Ort.

Mit sehr kleinem: einem Reportage-Wagen und einem Kleinwagen mit Sende-Schüssel. Das Radioprogramm übertrug der Sender zwar, aber die Liveübertragung im Internet konnte das Publikum nicht verfolgen – bis der städtische Pressesprecher Robert Walz den Dienst-Monitor aus seinem Büro im Rathaus holte.

Vier Antworten richtig

Ab dann lernten die Bilder auf dem Kaiserplatz laufen, und die Kupferstädter wurden Zeugen eines sehr gut aufgelegten Gladbecker „Stadthelden“, der in dem abschließenden Quiz vier Fragen richtig beantwortete. 12 Punkte Stolberg, 13 Punkte Gladbeck lautete der Endstand des Wettbewerbs, bei dem die Kupferstadt zum zweiten Mal in Folge sich knapp im Finale geschlagen geben musste.

Diesmal gewinnt Gladbeck das große Sommer-Open-Air-Fest mit den bekannten Stars und Comedians. Für Stolberg hingegen kann nur gelten: Aller guten Dinge sind drei.

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