Stolberg - Stolberg will Touristen mit neuen Konzepten in die Stadt locken

Stolberg will Touristen mit neuen Konzepten in die Stadt locken

Von: Leandra Kubiak
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Die Burg ist einer der Besuchermagneten in Stolberg. Die Stadt möchte attraktiver werden und Besucher zum Beispiel auch durch ihr Radwegenetz anziehen.

Stolberg. Die Bilanz, die Barbara Breuer, Leiterin der Stolberg-Touristik, für 2014 ziehen kann, ist nicht schlecht. Die Zahl der Stadtführungen ist im vergangenen Jahr um 20 Prozent gestiegen, und auch im Bereich der Übernachtungen kann die Stadt ein Plus von mehr als 16 Prozent verbuchen.

2014 kamen durch Stadtführungen Einnahmen in Höhe von mehr als 17.000 Euro zusammen, Verkaufserlöse, zum Beispiel durch Souvenirs, brachten rund 8500 Euro. Verkaufsschlager seien vor allem ein viersprachiger Bildband der Kupferstadt, Tassen und auch Fingerhüte, sagt Breuer.

Altstadt, Kupfer und Natur

Besucher reisen vor allem aus dem näheren Umfeld an, also zum Beispiel aus dem Düsseldorfer Raum, aber auch aus Belgien und den Niederlanden. „Der Fingerhut ist vor allem für die Niederländer immer noch das klassische Souvenir“, erzählt Breuer. Während des CHIO in Aachen komme es auch schon mal vor, dass sich englischsprachige Besucher in Stolberg einfänden.

Um den Tourismus weiter anzukurbeln, sind aber für die Zukunft weitere Projekte geplant. Die historische Altstadt sowie die Themen Kupfer und Natur – das seien die drei Kernthemen, auf die aufgebaut werden soll, sagt Breuer.

Bereits 2007 wurden verschiedene Punkte in einem Tourismuskonzept festgelegt, die weiterentwickelt werden sollen. Dazu zählen unter anderem der Ausbau des Radwegenetzes, die Steigerung des Bekanntheitsgrades der Stadt und eine noch bessere Beschilderung.

Einige Punkte, die den Tourismus fördern könnten, wurden bereits erreicht: So darf die Stadt seit 2012 offiziell den Beinamen „Kupferstadt“ tragen. Außerdem wurde eine Beschilderung in der Altstadt eingerichtet.

„Die Schwerpunkte, die wir 2007 festgelegt haben, sollen jetzt noch einmal beleuchtet und eventuell erweitert werden“, kündigt Barbara Breuer an. Im Großen und Ganzen stünden die Pfeiler von 2007 aber nach wie vor, sagt die Leiterin. Das Radwegenetz – also unter anderem die Wasserburgenroute und die Grünroute – soll besser ausgewiesen werden. Dafür gebe es unter anderem auch eine Kooperation mit der Monschauer Land Touristik.

Standort ist noch offen

Ein weiterer Plan ist weiterhin die Einrichtung eines Wohnmobilstellplatzes. Wo dieser angelegt werden soll, stehe jedoch nach wie vor nicht fest, betont Barbara Breuer. Um die Stadt für Besucher noch attraktiver zu gestalten, rief die Stadtverwaltung jetzt die Ideenwerkstatt „Dialog schafft Zukunft“ ins Leben. Im Sommer soll es laut Breuer im Rahmen dieser Ideenwerkstatt erste Workshops geben.

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