Stolberg - Stolberg verzichtet auf eine „Artothek”

Stolberg verzichtet auf eine „Artothek”

Von: gro
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Stolberg. Die Stadt Stolberg wird vorerst keine Artothek einrichten und somit auch auf das zwischenzeitlich diskutierte Ausleihen von Kunstwerken in städtischem Besitz verzichten.

Mehrheitlich hat sich der Kulturausschuss am Dienstagabend der Einschätzung der Verwaltung angeschlossen, dass eine solche Artothek, wie es sie beispielsweise in Alsdorf gibt, angesichts der erforderlichen Investitionen und des einher gehenden zusätzlichen Personalaufwandes bis auf weiteres nicht eingerichtet werden soll.

Um Schäden an den Kunstwerken zu vermeiden, müssten diese zunächst allesamt gerahmt werden, hatte Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt bereits in seiner Verwaltungsvorlage zu bedenken gegeben. Dabei würden Kosten von 50 bis 100 Euro pro Kunstwerk anfallen - insgesamt wird von rund 200 Bildern ausgegangen. Außerdem wäre die Anschaffung von Stellagen erforderlich, da die Stadtbücherei nicht über die Möglichkeit verfüge, alle Kunstwerke dauerhaft auszustellen. Nicht zuletzt verwies die Verwaltung auch darauf, dass für die Abwicklung des Entleihens und der Rückgabe zusätzliches Personal erforderlich wäre.

In der Summe waren die Argumente gegen eine Artothek wohl zu triftig für eine Stadt, die von der Überschuldung bedroht ist und über keinen genehmigungspflichtigen Haushalt verfügt.

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