Stolberg - Stolberg-Ost: Zwischenbilanz fällt positiv aus

Stolberg-Ost: Zwischenbilanz fällt positiv aus

Von: dö
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Stolberg. Mehr als vier Monate sind seit der Wahl von Jürgen Schmitz zum Vorsitzenden des SPD-Ortvereins Stolberg-Ost vergangen. Jetzt zogen die Sozialdemokraten bei der Mitgliederversammlung eine erste Bilanz.

So können die Sozialdemokraten es aus ihrer Sicht als Erfolg werten, dass im Neubaugebiet Margeriten-/Lavendelweg der längst überfällige Kinderspielplatz angelegt und dass der Ausbau der beiden Straßen in Angriff genommen wird. Aufs Tempo drückt die SPD auch beim Bau des neuen Kindergartens an der Josefstraße. Denn dort macht den Sozialdemokraten die Überschreitung der Bauzeit Probleme.

Damit die Termine doch noch eingehalten werden und die Einrichtung, die auch für eine Betreuung für Kinder unter drei Jahren vorgesehen ist, wie geplant nach den Sommerferien eröffnet werden kann, will man Gespräche mit der Verwaltung führen und auf eine Forcierung der Maßnahme drängen.

Ganz im Zeichen der Europawahl 2014 stand die Bestimmung von Delegierten und Ersatzdelegierten für die Kreiswahlkonferenz. So wurden in geheimer Wahl Martin Peters und Rosita Przybylski zu Delegierten sowie Gürhan Dogan und Jürgen Schmitz zu Ersatzdelegierten bestimmt.

Freuen kann sich der Ortsverband Ost über drei neue Mitglieder, von denen allein zwei einen Migrationshintergrund besitzen. Seit 25 Jahren hält unterdessen Marie Luise Kleinlein, stellvertretende Vorsitzende des SPD-Arbeitskreises 60 Plus, den Sozialdemokraten die Treue. Ihr überreichte Schmitz eine Urkunde und eine Verdienstnadel.

Über seine Arbeit im Düsseldorfer Landtag informierte der Eschweiler Stefan Kämmerling die Versammlung. Er nutze sein Referat, um kürzlich beschlossenen Gesetze, die unter anderem die Stärkung des Ehrenamtes, den Kostenausgleich in der Jugendhilfe, die Rauchmelderpflicht und die Inklusion in den Schulen betreffen, vorzustellen.

Mit der kommenden Bundestagswahl beschäftigte sich der aus Alsdorf stammende Detlef Loosz, Bundestagskandidat für den Wahlkreis Aachen II. Der 60-Jährige, der seine Wurzeln in der Gewerkschaftsarbeit hat, forderte die anwesenden SPD-Mitglieder auf, sich mit ihm gemeinsam dafür einzusetzen, „dass Leiharbeiter nicht schlechter bezahlt werden als Festangestellte, dass Energie kein Luxusgut wird, das Frauen ebenso entlohnt werden wie Männer, dass Mieten bezahlbar bleiben und sozial schwächere Menschen nicht in Problemviertel abgedrängt werden“. Für diese Worte gab es viel Applaus von den Stolberger Genossen.

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