Stolberg - Stolberg Open startet mit einem Rekord

Stolberg Open startet mit einem Rekord

Von: Jürgen Lange
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Besucher willkommen: Aufgrund der Hitze noch einmal kurzfristig frisch präpariert präsentiert sich die Clubanlage für die nächsten 14 Tage. Foto: J. Lange
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Samstag um 10 Uhr startet auf dem Hammerberg die Stolberg Open. Foto: J. Lange
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Sogar den Sekt gibt es in Blau-Weiß-Edition: Raymond de Waele. Foto: J. Lange

Stolberg. Raymond de Waele sitzt auf der Terrasse des Clubheims am Hammerberg. Der Blick des Club-Präsidenten ruht auf dem Center Court, wo die Damen für das Wochenende trainieren. Auf dem Platz dahinter bereiten sich Herren vor auf die Stolberg Open.

Aufschrift und Logo der fünften Auflage des Leistungsklassenturniers des TC Blau-Weiß Stolberg ziert eine Sonderedition Sekt. „Sie ist neu in diesem Jahr“, sagt de Waele. „Für uns gehören solche Präsente einfach dazu.“ Ebenso wie das Starterset – ein Willkommensgruß an alle Teilnehmer mit Badetuch und anderen nützlichen Accessoires. Oder auch Obst, Müsliriegel und Wasser, die für alle Aktiven kostenfrei bereitstehen. Solche „Grüße des Hauses“ tragen mit dazu bei, dass die durchaus sportlich ambitionierte Stolberg Open einen Ruf als familiäres Turnier genießt.

Das Renommee hat sich im Tennisverband Mittelrhein herumgesprochen. Mit 164 Nennungen erzielt Blau-Weiß ein Rekordergebnis. Dazu kommen sicherlich viele Faktoren zusammen. Aber neben guter Urlaubsplanung der Aktiven und erhofftem Wetter beschreibt Raymond de Waele das Turnier vor allem als etabliert. „Es kommen nicht nur aus dem ganzen Verband Teilnehmer“, sagt der Club-Präsident, sondern „alle Spielklassen sind auch mit Spielern hoher Leistungsklassen besetzt“. Das gibt es längst nicht bei allen Turnieren und sei ein besonderer Anreiz für Spieler mit niedrigeren Leistungsklassen, so de Waele. Durch Erfolge gegen besser eingestufte Gegner können sie ihr eigenes Ranking nach oben schrauben. „Das ist durchaus ein Anreiz“, betont der aktive Vorsitzende mit der Leistungsklasse 14, der selbst bei den Herren 65 auf die Asche geht und in der Saison in der 1. Verbandsliga aufschlägt.

Etwas jünger ist die Masse der Teilnehmer. Besonders stark sind die Herren 50 besetzt, gefolgt von Herren 40 und Herren. Die Damen starten durchgängig in 16er Feldern. „Die Erweiterung unserer Startklassen war richtig“; so de Waele, „sie ist auf eine gute Resonanz gestoßen.“

Nun hat Blau-Weiß auf dem Hammerberg ein volles Programm während der nächsten zwei Wochen. Regen ist ab Samstag verpönt. Den Folgen der Hitze der vergangenen Wochen hat sich der Vorstand noch kurzfristig angenommen. „Selbst mit Wässern hätten wir die oberste Aschenschicht nicht mehr fest bekommen“; erklärt de Waele. Also wurde in den letzten Tagen der lose Sand von Hand abgetragen. „Die Plätze sind wirklich in einem guten Zustand.“

Sieben sind es insgesamt, die nicht nur zur Abwicklung des Nennungsfeldes vonnöten sind – zumal jedem Teilnehmer zwei Spiele garantiert werden. Denn wer beim Auftakt unterliegt, hat noch über die Nebenrunde die Chance, Champion zu werden. In der großzügigen Anlage mit bewirtetem Clubheim nebst Terrasse an den Spielfeldern sieht Raymond de Waele auch so etwas wie eine Alterssicherung für den 1932 gegründeten Club. „Wie in anderen Sportarten werden Fusionen auch im Tennis folgen, ist de Waele überzeugt. Er will seinen Club als Partner für eine nachhaltige Tenniszukunft in der Kupferstadt positionieren. Seit Jahren investiert der Club peu á peu in die Substanz und modernisiert die Immobilien. Nach der Stolberg Open werden die ersten vier Plätze grundlegend erneuert.

„Das alles geht natürlich letztlich nur durch die große Unterstützung, die wir erfahren“, erklärt Raymond de Waele, dankt den vielen Sponsoren und hofft ab Samstag auf zahlreiche Besucher.

 

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