Stolberg Open: Erfolgsgeschichte am Tennisnetz geht weiter

Von: Dirk Müller
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Den ersten Aufschlag zu den Stolberg Open gibt es am Samstag um 10 Uhr. Hunderte Tennisspiele folgen bis zum 20. August beim TC Blau-Weiß am Hammerberg. Foto: D. Müller

Stolberg. Spiel, Satz und Sieg für die Stolberg Open: Nachdem sich das Turnier des Tennisclubs Blau-Weiß Stolberg schon bei der Premiere und der zweiten Auflage erfolgreich etabliert hat, brechen die dritten „Stolberg Open by Smile“ alle Rekorde.

Hunderte von spannenden Tennisspielen werden ab Samstag, 6. August, auf der Anlage am Hammerberg zu sehen sein, denn der TC Blau-Weiß verzeichnet mit mehr als 150 Nennungen einen Teilnehmerrekord. „Das entspricht einer Steigerung um über 50 Prozent und ist eine tolle Entwicklung“, sagt Udo Chantré, 2. Vorsitzende des TC Blau-Weiß.

Bei seinem dritten großen Leistungsklassenturnier könne der Verein den Zuschauern und den Aktiven eine noch attraktivere Sportveranstaltung über zwei Wochen bieten, meint Joachim Nagelschmidt, der das Turnier mitorganisiert.

„Das freut uns natürlich auch mit Blick auf die Sponsoren, die die Stolberg Open erst möglich machen.“ Ein Grund für den Erfolg der offenen Wettbewerbe am Hammerberg sei zweifelsohne der Charakter des Leistungsklassenturniers, sind Chantré und Nagelschmidt sich einig. Die Teilnehmer sind in Leistungsklassen (LK) eingestuft, die bei 23 beginnen und sich theoretisch bis zur LK 1 steigern.

Siegt ein Spieler mit niedrigerer LK gegen einen vermeintlich stärkeren einer höheren Leistungsklasse, so kann er die eigene Einstufung verbessern. „Das macht für viele Aktive einen großen Reiz aus, und sie gehen dementsprechend ambitioniert auf den Platz“, beschreibt Chantré. Zudem würden die bei der dritten Auflage erstmals ausgelobten Preisgelder für die Sieger der einzelnen Wettbewerbe weitere Teilnehmer auf die Anlage des TC Blau-Weiß locken. Und zwar nicht nur aus der Kupferstadt und nahezu der kompletten Städteregion.

Ob in Düren oder Jülich, Übach-Palenberg, Vossenack, Huchem-Stammeln, Schleiden-Gemünd oder Kreuzau – die Stolberg Open sind für Tennisspieler ein Begriff geworden und ein Turnier, an dem sie gerne teilnehmen. Einige der Aktiven, die ab kommenden Samstag den Schläger am Hammerberg schwingen, reisen dazu eigens aus Städten wie Köln, Leverkusen, Euskirchen, Brühl und Mechernich an.

Welche Kreise die Stolberg Open in ihrer dritten Auflage bereits in der Tenniswelt ziehen, verdeutlichen Teilnehmer, die rund 170 Kilometer zurücklegen, um von Bad Ems oder von Waltrop aus an den Hammerberg der Kupferstadt zu gelangen. Mit diesem erweiterten „Dunstkreis“ und mehr als 150 Spielern sei aber nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität des Turniers gestiegen, betont Nagelschmidt: „Das Starterfeld ist sehr vielversprechend, und die Leistungsklassen der Teilnehmer gehen hoch bis zur 3.“

Umso bemerkenswerter ist, dass gleich mehrere Kupferstädter Lokalmatadoren mit besten Chancen auf den Turniersieg an die Grundlinie gehen. Zum Beispiel in der Konkurrenz der Damen 40/50, die es gleich am Eröffnungstag der Stolberg Open by Smile in sich hat.

Am Samstag, 6. August, eröffnet um 10 Uhr die an Nummer 1 gesetzte Birgit Kogel-Petrillo den Wettbewerb, um 11.45 Uhr folgen mit Nicole Pfeil, Nummer 2 der Setzliste, und der an 4 gesetzten Elke Kleinjohann weitere blau-weiße Favoritinnen. Auch alle Herrenkonkurrenzen starten am Eröffnungstag mit guten Aussichten für Spieler des gastgebenden TC. Etwa in der Kategorie Herren offen, in der Markus Robionek und Claudius Spirat an 1 und 2 sowie Jan Niklas Held an 4 gesetzt sind. Bei den Herren 30 belegen Robionek und Spirat die Ränge 3 und 4 der Setzliste.

Zu dem Favoritenkreis der Herren 40 zählen die blau-weißen Werner Jahr, Christoph Borgmann und Christoph Pfeil, die an 2, 3 und 4 gesetzt sind. Jahr führt zudem die Setzliste der Herren 50 an, bei der Borgmann an Position 4 geführt wird. In diesem 44-köpfigen Feld sind auch die Turnierorganisatoren Chantré an 9 und Nagelschmidt an 15 gesetzt. Chantré tritt zusätzlich in der Klasse der Herren 60 an, in der an Position 5 gesetzt ist.

Der nächste Blau-weiße folgt dort an 8 mit Raymond de Waele, dem 1. Vorsitzenden des TC. Wie sich die Aktiven der Gastgeber und der befreundeten Vereine Stolberger SV Tennis und TC Zweifall schlagen, kann in den kommenden zwei Wochen bei freiem Eintritt am Hammerberg verfolgt werden. „Bei Speisen und Getränken und vor allem in sehr angenehmer Atmosphäre“, hebt Chantré hervor, dass auch die dritten Stolberg Open sportliche Leistungen mit familiärem Flair verbinden wollen.

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