Stolberg nimmt weitere 150 Flüchtlinge auf

Von: oha
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Gemeinschaftsunterkunft: Flüchtlinge in einem deutschen Wohnheim. Symbolfoto: Stefan Puchner/dpa

Stolberg. Der Stadt Stolberg werden am Mittwoch, 5. August, weitere 150 Flüchtlinge zugewiesen. Darüber wurde Bürgermeister Dr. Grüttemeier durch das Büro der Regierungspräsidentin am Dienstag informiert.

Nachdem die größeren Städte Nordrhein-Westfalens mittlerweile an ihre Kapazitäten in der Flüchtlingsunterbringung stoßen, werden nun zunehmend auch die Mittelzentren bei der Verteilung berücksichtigt. Die Verwaltung richtet aus diesem Grund eine Erstaufnahmestelle in der Turnhalle der Propst-Grüber-Schule ein.

„Da aufgrund der aktuellen Sicherheitslage in vielen Teilen der Welt Menschen vor Terror, Krieg und Verfolgung fliehen, war absehbar, dass auch Städten in der Größenordnung Stolbergs mehr Flüchtlinge zugewiesen werden.“, erklärt Grüttemeier. „Wir haben uns auf diesen Fall intensiv vorbereitet.“

Bereits Mitte Juli wurde der Stadt Aachen eine große Gruppe weiterer Flüchtlinge zugewiesen, die vorläufig im Inda-Gymnasium untergebracht worden sind. Schon in diesem Fall zeigte sich, dass die Bezirksregierung die betroffenen Kommunen nur sehr kurzfristig über die Zuweisung informiert. Dennoch beweist das Beispiel der Kaiserstadt, dass die Flüchtlingsaufnahme nicht zwangsläufig mit Problemen verbunden sein muss.

„Besonders in der bundesweiten Berichterstattung sind es hauptsächlich die Negativ-Beispiele, die für Aufmerksamkeit sorgen.“, erklärt der Bürgermeister. „Gerade unsere Region beweist aber, dass viele Anteil am Schicksal der hier ankommenden Menschen nehmen und sie auf unterschiedliche Weise unterstützen möchten.

Aus diesem Grund war es uns in der Kupferstadt auch möglich, die zahlreichen bei uns aktiven Akteure aus dem Bereich der Flüchtlingshilfe zusammenzubringen, die Angebote aufeinander abzustimmen und so ein äußerst leistungsstarkes Netzwerk zu schmieden.“ Als zentrale Ansprechpartnerin für ehrenamtliche Hilfe stehen den Bürgerinnen und Bürgern die Ehrenamtsbeauftragte, Hildegard Nießen, zur Verfügung. Für sonstige Anregungen und Hinweise der persönliche Referent des Bürgermeisters, Robert Walz.

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