Stolberg - Stolberg ist vielfältig, und seine Bürger sind es auch

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Stolberg ist vielfältig, und seine Bürger sind es auch

Von: slg
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Petra Morschel von der Gemeinde St. Lucia in Stolberg zeigt das Plakat der heutigen Aktion: „Vielfalt ‑ Das beste gegen Einfalt“ Foto: S.-L. Gombert

Stolberg. Mit einem Gruppenführer in kleinen Teams die Kupferstadt erkunden: Das sollen heute Nachmittag Stolberger Einwohner und Flüchtlinge, die in der Stadt untergekommen sind, gemeinsam tun. Die katholische Gemeinde St. Lucia und der Sozialdienst katholischer Frauen beteiligen sich mit diesem Programm an der Interkulturellen Woche, die derzeit bundesweit läuft.

Ziel der Aktion der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie ist, für mehr Akzeptanz gegenüber Flüchtlingen zu werben. Und genau darum geht es auch in Stolberg: „Wir wollen möglichst viele Menschen ansprechen“, sagt Petra Morschel Referentin der katholischen Gemeinde St. Lucia.

Sie hat gemeinsam mit Katja Buchstaller vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) das Programm für heute auf die Beine gestellt. Aus ihrer Sicht ist Vielfalt das beste Rezept gegen Einfalt. „Und wir sind sehr vielfältig“, betont die Referentin, „das trifft auf die Bürger der Stadt zu, und auch auf die Stadt selbst.“

Fotosafari mit den Handys

Das wollen die Kirchengemeinde und der SkF den Teilnehmern gerne zeigen: „Ab 15 Uhr kann heute jeder, der möchte, zum ökumenischen Gemeindezentrum an der Frankentalstraße kommen“, sagt Petra Morschel. Sie hat zusammen mit Katja Buchstaller Plakate entworfen und in mehrere Sprachen übersetzt. Im „Café Willkommen“, zu dem montags immer viele Flüchtlinge ins Gemeindezentrum am Mühlener Markt kommen, hat sie auch kräftig die Werbetrommel gerührt.

Und das erwartet die Teilnehmer der interkulturellen Woche in Stolberg: „Die Teilnehmer sollen in kleinen Gruppen losziehen und, jeweils unter Anleitung eines Ortskundigen, besondere Punkte der Kupferstadt für sich entdecken“, sagt Petra Morschel. Eine Gruppe wird sich zur Burg aufmachen, eine zweite zum Donnerberg, andere wiederum werden sich die Kupferhöfe anschauen.

„Jeder soll unterwegs mit dem Handy Fotos von Dingen machen, die ihm besonders gut oder schlecht gefallen“, sagt Morschel. Diese Bilder sollen anschließend gesammelt und in irgendeiner Form präsentiert werden, eventuell als Ausstellung.

Nachdem sich alle Gruppen wieder am ökumenischen Gemeindezentrum eingefunden haben, geht es in den geselligen Teil über, der aber auch zum Nachdenken anregen soll: „Wir werden ein paar Filme zeigen, die sich mit dem Thema Flucht beschäftigen“, sagt Morschel. Wer mag, kann sich aber auch einfach am Büfett bedienen und das Gespräch suchen.

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