Stolberg hat höchste Arbeitslosenquote im Bezirk

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Stolberg. Die Zahl der Arbeitslosen in Stolberg ist von Oktober auf November um 38 auf 2997 Personen gestiegen. Das waren 209 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im November 10,3 Prozent; vor einem Jahr lag sie bei 9,7.

Dabei meldeten sich 498 Personen – neu oder erneut – arbeitslos, 20 mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 455 Stolberger ihre Arbeitslosigkeit (ein Minus von 55). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 5775 Arbeitslosmeldungen: ein Plus von 350 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 5653 Abmeldungen von Arbeitslosen (+296).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im November um acht Stellen auf 183 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 26 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im November 68 neue Arbeitsstellen, 22 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 640 Arbeitsstellen ein. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme um 38.

Im Agenturbezirk Aachen-Düren stellt sich der Arbeitsmarkt im November recht unterschiedlich dar. Vergleichsweise günstig entwickelte sich die Arbeitslosigkeit in Eschweiler: Dort stieg der Bestand an Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozent.

Demgegenüber steht die Entwicklung in Monschau mit einer Zunahme von 9 sowie in Stolberg mit einer Zunahme von 7,5 Prozent. Dementsprechend änderten sich auch die Arbeitslosenquoten im Bezirk der Agentur für Arbeit Aachen-Düren: Die Spanne reichte im November von 3,8 Prozent in Monschau bis 10,3 Prozent in Stolberg.

Die Gesamtzahl der Arbeitslosen im Bezirk steigt im November auf 44350. Gegenüber November 2012 sind 1880 Personen (ein Plus von 4,4 Prozent) mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.

Insgesamt stagniert die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Aachen-Düren bei 8,1 Prozent. Im Jahresvergleich mit November 2012 ist die Arbeitslosenquote um 0,3 Prozentpunkte gestiegen.

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