„Stolberg goes Österreich“ übertrumpft sogar das „Best of“

Von: Dirk Müller
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Hans-Peter Gill und seine Band lieferten eine grandiose Show: Mit „The Spirit of Falco“ begeisterten sie auf dem voll besetzten Rathausvorplatz die Zuhörer bei dem Kupferstädter Kulturfestival „Stolberg goes Österreich“. Foto: D. Müller
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Besser konnte die Baustelle auf dem Kaiserplatz kaum verdeckt werden: Gut 2000 Besucher genossen die Songs der Musiklegende „Falco“.
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Das Trio „Volle Pulle“ unterhielt auf der Aktionsbühne am Steinweg das Publikum glänzend. Die „Brücke“ zwischen Kaiserplatz und Altstadt war durchweg sehr gut besucht.
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Das Trommler- und Pfeiffercorps Mausbach (Foto) und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr zogen das Publikum nach dem Falco-Konzert in die Altstadt.
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„Powerkryner“-Sänger Peter Bauer in Aktion. Die Wiener Band überzeugte mit einem Mix aus frischem und traditionellen Sound.
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Mit originellen Kostümen und einer tollen Show erfreute der Stolberger Kulturverein City Starlights die Festival-Besucher.

Stolberg. An ein „Best of“ anzuknüpfen ist nicht leicht, geschweige denn, es noch zu übertrumpfen. „Stolberg goes Österreich“ ist dies jedoch gelungen, weil das Motto-Land des Kulturfestivals in der elften Auflage nach dem Jubiläumsjahr eindeutig den Geschmack des Publikum getroffen hat.

Oder besser gesagt: die „Geschmäcker“, denn Kulturmanager Max Krieger hatte ein Programm auf die Beine gestellt, das enorm vielfältig war. Wobei „The Spirit of Falco“ herausragte: Das Konzert von Hans-Peter Gill und seiner Band war für viele Besucher der Höhepunkt des Festivals.

Absolut authentisch

Von einer Baustelle war auf dem Kaiserplatz nahezu nichts mehr zu sehen, als rund 2000 Menschen den großartigen Abend erlebten. Gill mimte nicht den österreichischen Weltstar Falco – er lebte ihn. Absolut authentisch und mit einer professionell wie leidenschaftlich spielenden Band zelebrierte Gill Songs wie „The Sound of Musik“, „America“, „Munich Girls“, „Hoch wie nie“ und „Egoist“.

Natürlich durfte auch „Der Kommissar“ nicht fehlen, und als die Musiker „Jeanny“ und „Rock me Amadeus“ präsentierten, war die Stimmung auf dem Siedepunkt. Das begeisterte Publikum forderte freilich Zugaben, und so wurden noch Titel wie „Out of the Dark“ und „Vienna Calling“ frenetisch bejubelt.

Und am verkaufsoffenen Sonntag hatte „Stolberg goes Österreich“ einen weiteren Höhepunkt parat: Die Newcomer-Band „Powerkryner“ aus Wien überzeugte voll und ganz mit ihrer Mischung aus frischem und traditionellem Sound, einer sympathischen Bühnenpräsenz und einem originellen Repertoire. Volkstümliche Klänge gab es zu Hauf, da das Festival mit mehr als 25 Konzerten lockte, aber auch Rockmusik, Klassik, Jazz und Sintimusik waren vertreten.

Bereits am Freitagabend konnte mit Stimmungsmusik bei der „Aprés Ski Party“ gefeiert werden, an der sich zehn Stolberger Gaststätten aktiv beteiligten – ein neuer Rekord.

Auch wenn Kulturmanager Krieger wie schon in den vergangenen beiden Jahren keine große Parade mehr geplant, sondern den Sonntag mit vollem Programm gestaltet hatte, gab es im Prinzip dennoch eine Parade: Vom Kaiserplatz über den Steinweg zu den Marktschreiern auf dem Willy-Brandt-Platz, in die Altstadt, an die Burg und zurück dauerte diese Parade den gesamten Sonntagnachmittag an, weil Festival-Besucher entspannt von Schauplatz zu Schauplatz flanierten und zudem Walking-Acts das Geschehen bereicherten.

Stark frequentiert

Ob der Nachmittag des verkaufsoffenen Sonntags oder der Samstagabend – das Bild glich: Burghöfe, Alter Markt und Burghaus, Gaststätten, die Aktionsbühne am Steinweg und Kaiserplatz waren durchweg stark frequentiert, Tausende Menschen feierten friedlich und in angenehmer Atmosphäre bei „Stolberg goes Österreich“, und die Kupferstadt zeigte sich von ihrer besten Seite.

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