„Stolberg braucht jetzt keine Kennedys vom Vichtbach“

Von: dim
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Lisa Hermanns (v.l.), Oguzhan Akcan, Tim C. Schmitz, Ronja Missong und Önder Cinar schauen beim politischen Aschermittwoch der Jusos zuversichtlich in die Zukunft mit Ferdi Gatzweiler als Bürgermeister. Foto: D. Müller

Stolberg. Auf Bier, Weißwurst und Bretzeln verzichteten die Stolberger Jusos bei ihrem politischen Aschermittwoch im Steinweg statt in einem Festzelt ebenso wie auf rhetorische Attacken – mit einer Ausnahme: „Was Stolberg in der derzeitigen Situation alles andere als gebrauchen kann, ist ein selbst gestricktes Glamour-Paar à la Kennedys vom Vichtbach“, sagte Ronja Missong, Vorsitzende des sozialdemokratischen Nachwuchsgremiums.

 Auch wenn in den vergangenen Jahren viel erreicht worden sei, gebe es besonders mit Blick auf die Finanzen noch viel zu tun. „Darum benötigt Stolberg weiterhin einen Macher, der die Verwaltung bestens kennt und in der Bevölkerung optimal vernetzt ist.“

Ferdi Gatzweiler sei als Bürgermeister für die Kupferstadt „alternativlos“, meinte Missong. Andere würden gerne über Wirtschaftsförderung reden können, während Gatzweiler in dieser Richtung tatsächlich tätig und seit Jahren im regelmäßigen Dialog mit den Kupferstädter Geschäftsführungen und Betriebsräten sei.

Rückblickend könne die Stolberger SPD stolz auf viele Erfolge sein, die fortgeführt werden sollten, betonte Önder Cinar. Tim C. Schmitz stimmte zu: „Trotz politisch wie wirtschaftlich schwieriger Bedingungen ist es Ferdi Gatzweiler und der SPD gelungen, das gesellschaftliche Miteinander in Stolberg zu stärken und unverzichtbare Standards im Jugend-, Sozial, Sport- und Kulturbereich zu fördern.“

Als ein Beispiel nannte Lisa Hermanns die Entwicklung der Schullandschaft. „Gesamtschule und Sekundarschule erhöhen als zukunftsweisende Schulformen die Chancengleichheit für Stolberger Schüler, und das Ganztagsmodell wurde im dreigliedrigen Schulsystem etabliert. Schüler wie Eltern sind zufrieden“, sagte Hermanns und betonte, „ohne die SPD hätte es diese positive Entwicklung in der Kupferstadt nicht gegeben“.

Oguzhan Akcan verwies auf die Investitionen in Schulgebäude und Ausstattung: „In Stolberg wurde ein zeitgerechtes Lernumfeld geschaffen. Das ist ebenso zu begrüßen, wie die positive Entwicklung der U3-Betreuungsplätze.“ Auch in puncto Inklusion sei die Stadt bereits auf einem guten Weg.

Wichtig für die Zukunft sei, dass eine starke SPD auch nach den Kommunalwahlen die Geschicke Stolbergs kompetent lenke, „so wie die SPD und Ferdi Gatzweiler auch derzeit in der großen Koalition die treibende Kraft für positive Entwicklungen sind“, sagte Missong. Schmitz räumte ein, die Jusos seien zunächst skeptisch gewesen, doch die Zusammenarbeit in der großen Koalition habe sich als gut erwiesen. „Dennoch wünschen wir uns nach der Wahl lieber einen Partner mit grundsätzlich größeren politischen Übereinstimmungen zur Sozialdemokratie“, so Schmitz.

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