Stolberg - Stolberg-ABC: Kupferstadt mit dem Alphabet erkunden

Stolberg-ABC: Kupferstadt mit dem Alphabet erkunden

Von: dö
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„Alphabet der Heimatkunde“ in neuer Form: Professor Dr. Roland Fuchs und Sebastian Wenzler (v.l.) haben den Autoren Friedrich Holtz in die Mitte genommen, um dessen neueste Veröffentlichung zu präsentieren. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Mal nicht als virtuelle Datei im Internet, sondern auf Papier hat Friedrich Holtz jetzt eine neue Version seines „Alphabet der Heimatkunde“ herausgebracht.

„Die Papierform war einhelliger Wunsch der Menschen, die keinen Internetzugang haben oder denen der Computerbildschirm zum Lesen und Studieren des heimatkundlichen Alphabets nicht immer genehm ist“, sagt der 73-jährige Verfahrenstechniker, der sich seit mehr als einem halben Jahrhundert mit den unterschiedlichen Facetten der Stolberger Historie beschäftigt.

Eine Beschäftigung, die Holtz dazu verleitete, sein Wissen und seine umfangreichen Recherchen rund um die Geschichte der Kupferstadt im Internet oder wie 2003 erstmals geschehen, in Buchform wieder zu geben. Allerdings hat sich im Laufe der Jahre viel Stoff angesammelt, den Holtz dazu nutzte um sein heimatkundliches ABC mit Erweiterung und Ergänzungen zu versehen.

„Ständig kommen neue Erkenntnisse hinzu. Forschung kennt keinen Stillstand. Darum hat sich der Textumfang mittlerweile mehr als verdoppelt“, versichert der Autor, dessen Werk inzwischen auch 650 Illustrationen enthält, die der Internet-Version hinzu gefügt wurden.

Auf diese Illustrationen verzichtet Holtz aber jetzt bei seinem 225-seitigem, mit einer Spiralheftung versehene Schwarz-Weiß-Werk, das ab sofort beim Autoren erhältlich ist. Da das Werk in einem Copy-Shop hergestellt wird, sind jederzeit Nachdrucke möglich. „Die Illustrationen würden den Seitenumfang sprengen und außerdem die Kosten der Herausgabe auf Papier zusätzlich in die Höhe treiben. Um die Kosten möglichst niedrig zu halten, haben wir uns auch für eine Ringbindung entschieden“, so Holtz.

Mit „wir“ meint der Autor Professor Dr. Roland Fuchs und Sebastian Wenzler, die als Sponsoren und Herausgeber ihre Institutionen – das Museum in der Torburg und das Industriemuseum Zinkhütter Hof –vertreten. So hat Fuchs die Finanzierung der Exemplare übernommen, die an die Stolberger Seniorenheime verteilt werden. Bestellen kann man die neue Broschüredirekt bei dem Autoren (siehe Box). „Bei mir werden einige Bestellungen gesammelt, und dann beginnen der Druck und die Zustellung“, versichert Holtz.

Eine Bestellung des Werkes lohnt sicherlich: So wird man beispielsweise unter dem Buchstaben „A“ mit der Geschichte der ehemaligen Adler-Apotheke an der Burgstraße vertraut gemacht und erfährt unter dem Buchstaben „Z“ viel Neues über die Entwicklung der alten Zinkreduktionsöfen. Dazwischen liegen alphabetisch geordnet interessante und spannende Informationen und Geschichten über die Herstellung des Spiegelglases und Kalksteinzüge rund um die Kupferstadt.

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