Stolberg-Büsbach - Stimmung bei der KG Büsbach schnell auf dem Siedepunkt

Stimmung bei der KG Büsbach schnell auf dem Siedepunkt

Von: Dirk Müller
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Eisprinzessin Helena I. (Rombach/Mitte)) und die Kinder- und Jugendabteilung der KG Büsbach erhalten tosenden Beifall des närrischen Publikums für ihre ansprechenden Darbietungen auf der Bühne. Foto: D. Müller
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Tollitäten „made in Bösbich“: Der Stolberger Prinz Axel I. (Wirthmüller) und Burggraf Jucky I. (Jürgen Meyers) sorgen für tolle Stimmung bei der Kostümsitzung der KG Büsbach. Foto: D. Müller

Stolberg-Büsbach. Das jecke Barenland hat sprichwörtlich auf dem Kopf gestanden bei der großen Kostümsitzung der KG Büsbach, denn die Gastgeber hatten ein Programm auf die Beine gestellt, das Maßstäbe im Kupferstädter Sitzungskarneval setzte.

Die Mischung aus Musik, Tanz und hochklassigen Büttenreden kam beim Publikum bestens an, und auch die gut gelaunten und bunt kostümierten Jecken im Saal von „Angie‘s Bistro“ trugen erheblich zum Gelingen der bemerkenswerten Sitzung bei.

Das Publikum verwandelte den Saal immer wieder feiernd in einen närrischen Hexenkessel, wobei es den Redebeiträgen aufmerksam lauschte.

Schon die jüngsten Gardetänzer der KG Büsbach, die „Bareschesser Minis“ begeisterten die Jecken ebenso wie Kindermariechen Celina (Schartmann). In der Folge servierte die KG-Büsbach-Präsidentin Ute Schartmann locker wie souverän einen Höhepunkt nach dem anderen.

Allen voran natürlich die Eisprinzessin der KG Büsbach, Kindertollität Helena I. (Rombach), die einmal mehr bewies, was sie in ihrem Prinzesinnenlied singt: Helena I. ist die „Prinzessin, die immer lacht“, und für ihre strahlende und sympathische Art wurde sie im Barenland ausgiebig gefeiert.

Büsbachs erster Eisprinzessin zu Ehren zeigten die Tanzgarde „Bareschesser Pänz“ und das Jugendshowballett „Bareschesser Ladies“ ihre eindrucksvollen Tänze. Jugendmariechen Noelia (Willhardt Zorrilla) fegte temperamentvoll wie ein närrischer Wirbelwind über die Bühne und empfahl sich bestens, bald in die Fußstapfen der großen Büsbacher Marie Nathalie (Schicka) treten zu können, deren Auftritt zu späterer Stunde ebenfalls mit tosendem Applaus belohnt wurde.

Eisprinzessin Helena I. blieb übrigens nicht die einzige Tollität an dem rauschenden Abend. Denn in Büsbach gilt nicht nur, „was wäre das Barenland ohne Karneval“, sondern auch umgekehrt: „Was wäre der Karneval ohne das Barenland“. So ist zum Beispiel Axel I. (Wirthmüller) bereits der vierte Stolberger Prinz in Folge aus Büsbach.

Warmherziger Empfang

Dementsprechend warmherzig fiel der Empfang aus, als Axel I. mit seinem heiteren Hofstaat und der Ersten Großen Stolberger KG den Saal eroberte. In jecker Hochform sorgte die Tollität für großartige Stimmung, als sie zunächst mit Unterstützung von Ute Schartmann ihr Prinzenlied zum Besten gab.

Sein schwungvolles Medley präsentierte Axel I. gemeinsam mit einem anderen Büsbacher Würdenträger, dem amtierenden Burggrafen Jucky I. (Jürgen Meyers), seines Zeichens Ehrenmitglied der KG Büsbach. Die Stimmung war auf dem Siedepunkt.

Mit „großem Besteck“ begeisterte auch eine weitere Tollität „made in Bösbich“, denn der Brander Bürgerprinz Ralf IV. (Hamacher) lebt seit nunmehr 28 Jahren im Barenland. Ralf IV. hatte die KG Brander Stiere mitgebracht, die schon beim Einmarsch in den Saal mit ihrem Spielmannszug beeindruckte. Zurecht erhielten Mariechen und die Showtanzgruppe „Stierchen“ viel Beifall, der noch lauter und intensiver wurde, als Ralf IV. mit seiner Prinzengarde mehrere Lieder sang und den Saal in ein pratschjeckes Tollhaus verwandelte.

Mit dem Showtanz der „Community Dancers“, der Liveband „De Kloetschköpp“ und der limburgischen Kultgruppe „Jod Jek“ präsentierte die KG Büsbach ihren Gästen weitere Stimmungsgaranten.

Dennoch hatten die Büttenredner leichtes Spiel, weil die Gäste im Saal sich als exzellentes Sitzungspublikum erwiesen. Allerdings war den Spaßmachern die Aufmerksamkeit schon deshalb gewiss, weil sie als erstklassiger Büttenredner überzeugten. „De Frau Kühne“ brachte mit bodenständigen Scherzen die Jecken zum Lachen. Und kein Auge blieb trocken, als „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger mit seiner grandiosen Show zum Programm beitrug. „Mr. Feinripp“ Guido Hoss streute gekonnt Musikparodien in seine Witze ein und kam ebenfalls sehr gut an.

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