STG lässt Landesliga als Durchgangsstation hinter sich

Von: Toni Dörflinger
Letzte Aktualisierung:
7648544.jpg
Großer Jubel nach dem Abpfiff: Ariette Nüßler (v.l.), Olga Morosow, Kristina Laumen, Nicole Stich, Tanja Rosenbohm, Simone Löhr, Christin Oomen, Laura Steuer, Lisa von der Kall, Jennifer Baldys, Dana Dix, Sarah Potrykus, Nina Nießen und Diana Lamm tragen ihre Trainerin Diana Berkemeyer auf den Händen. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Die Volleyballerinnen der Stolberger Turngemeinde sind weiter auf dem Weg nach oben. Denn nach dem Aufstieg in die Landesliga im vergangenen Jahr haben sie nach nur einer weiteren Saison jetzt den Sprung in die Verbandsliga geschafft.

Als Zweitplatzierte ihrer Staffel erreichten die Kupferstädterinnen das Ziel diesmal „auf Umwegen“. Ein großer Schritt gelang am Freitag im ersten Spiel durch den 3:1-Erfolg beim MTV Köln II. Als dann am Samstagabend in der Sporthalle des Berufskollegs am Obersteinfeld gegen die DJK Hürth Leistung und Ergebnis noch einmal wiederholt werden konnten, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Allerdings steckte hinter dem am Ende deutlichen Ergebnis ein zwischenzeitlich durchaus hartes Stück Arbeit. Zwar konnten die Stolbergerinnen den ersten (25:22)und zweiten Satz (25:19) für sich entscheiden, aber gründlich daneben ging die Sache im dritten Satz (21:25). Im vierten Durchgang fand die STG dann wieder zu einer besseren Form zurück und ließ sich den für den Aufstieg entscheidenden letzten Satzgewinn nicht mehr nehmen. Daran hatten sicherlich auch die rund 100 Zuschauer ihren Anteil, die das Team lautstark mit Trommelwirbeln, Discomusik und Anfeuerungsrufen unterstützten.

Zu ihnen gehörten auch die Spielermütter Britta Löhr und Uschi Rosenbohm, die mitfieberten und mitlitten, wenn im Eifer des Gefechtes mal ein Spielzug daneben ging. „Jetzt zeigen sie ihre ganz Stärke. Auf die Mädels ist eben Verlass“, versicherte Rosenbohm, als im vierten Satz Punkt um Punkt geholt wurde. Und Britta Löhr meinte: „Anfänglich hatte man den Eindruck, dass dem Team das schwere Spiel vom vorherigen Abend noch in den Knochen steckt. Aber jetzt geht es voran, und bald dürfte der Aufstieg unter Dach und Fach sein.“ Sie sollte Recht behalten: Wenige Minuten später war der Aufstieg mit dem 25:16 besiegelt.

Voll des Lobes aufgrund der insgesamt souveränen Leistung war nach Spielende Trainerin Diana Berkemeyer, die die Erfolgsmannschaft seit zwei Jahren betreut. „Die Mädels präsentieren sich derzeit in bester Verfassung. Der Team- und Kampfgeist stimmt. Wir haben hart trainiert und eine erfolgreiche Saison gespielt. Allerdings hat uns der Gegner das Spiel heute insgesamt leicht gemacht. Der MTV Köln besaß da schon ein ganz anderes Kaliber besaß“, resümierte die 32-Jährige zufrieden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert