Startschuss für die Osttangente ist erfolgt

Von: -jül-
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Stolberg. Einstimmig fiel Donnerstagabend der Startschuss für die Osttangente.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung beauftragte die Verwaltung mit den vorbereitenden Planungen und Abstimmungen für einen ersten Teilabschnitt der neuen Straßentrasse, die die Ortslagen Mausbach, Gressenich und Werth, letztlich aber auch den Donnerberg vom Durchgangsverkehr entlasten soll.

Die Höhenstraße muss allerdings zunächst mit einer leichten Verkehrszunahme rechnen, so die Berechnungen der Verkehrsingenieure: etwa 500 Fahrzeuge am Tag. Denn realisiert werden soll als erster Baustein eine Trasse, die von der K6 zu den Landesstraßen 11 und 12 vor und hinter Gressenich führen soll - mit der Bedingung, dass die neue Route möglichst weit entfernt von der Ortslage Werth verlaufen müsse. Denn neben Werth sollen vor allem die Ortslagen Gressenich und Mausbach profitieren.

Eine leichte Entlastung um täglich 200 bis 400 Fahrzeuge würde die Höhenstraße dann erfahren, wenn die Osttangente von der K6 bis zur Duffenter Straße fortgeführt würde. Dies könne zu einem späteren Zeitpunkt ins Auge gefasst werden, betonten die Politiker. Dies gilt auch für eine weitere Umgehung, die die Ortslage Schevenhütte entlasten könnte.

Der erste Abschnitt zwischen K6 und L11/12 wurde aber als „Eckpfeiler” gewürdigt, mit dem man keine Fehler machen könne, der aber alle weiteren Optionen offenhalte - „sogar den Durchstich bis zum Birkengang”, unterstrich Rolf Engels (SPD). Eine solche Osttangente verdrängt auch Verkehre, „aber wir müssen aufpassen, dass wir damit keine neuen Brennpunkte schaffen”, gab Paul Kirch (CDU) der Verwaltung mit auf den Weg.

Sie muss nun mögliche Trassenverläufe ausarbeiten und mit Behörden wie Nachbarn abstimmen und als Finanzier den Kreis oder das Land gewinnen.
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