Standort für Jugendtreff gesucht

Von: lbe
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Stolberg-Gressenich. Der Jugendtreffpunkt im Stadtteil Gressenich bietet seit den ersten Ideen für seinen Standort bis heute Diskussionsbedarf. Im Juni dieses Jahres folgte dann das endgültige Aus: Der Treffpunkt musste weichen, denn das Privatgrundstück, auf dem er errichtet wurde, soll nun bebaut werden.

Bereits im Dezember des Jahres 2006 gab es erste Treffen, um einen geeigneten Standort zu finden, mit dem Vertreter der Stadt, die Pfarrgemeinde, die Polizei, das örtliche Altenheim, Anwohner und die Jugendlichen selbst zufrieden waren. Damals einigte man sich auf den Grünstreifen am Rande der Bushaltestelle, die sich unweit des Hamicher Weges an der Römerstraße befindet.

Nun wird diese Diskussion jedoch erneut aufkommen, denn wieder wird ein neuer Standort für den Jugendtreff in Gressenich gesucht.

Da der hölzerne Pavillon bereits acht Jahre Wind und Wetter ausgesetzt war, sei „seine Substanz zu marode, um an anderer Stelle wieder aufgestellt zu werden“, sagt Robert Walz, Sprecher der Stadt Stolberg. „Leider konnte er nicht gerettet werden“, sagt Michael Bosseler, Leiter der Jugendpflege. Als er angeschafft wurde, habe er rund 3000 Euro gekostet.

Einen neuen Pavillon kaufen, müsse man allerdings nicht. Denn einen Lichtblick gebe es: „Wir haben noch einen Pavillon auf Halde. Der wurde angeschafft, weil er für einen anderen Standort gedacht war“, sagt Bosseler. Da er dort nie zum Einsatz kam, könnte dieser nun in Gressenich aufgestellt werden. Das Jugendamt ist derzeit jedoch noch auf der Suche nach einem neuen Standort.

„Zurzeit weichen die Jugendlichen auf andere öffentliche Räume aus“, sagt Bosseler. Zu diesen Treffpunkten gehören andere Bushaltestellen, Bänke oder auch Spielplätze. „Das haben Anwohner auch schon gemeldet“, sagt Bosseler. Weitere Auffälligkeiten habe es aber nicht gegeben.

Dennoch fehle der Standort des Pavillons. „Er war gut frequentiert“, sagt Bosseler. Der Treffpunkt sei ein „Selbstläufer“ gewesen: „Wir mussten den Pavillon nicht kontrollieren.“ Die Jugendlichen hätten sich dort getroffen und niemanden gestört.

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