Stolberg - Städteregion bereitet Sporthalle ihres Berufskollegs für Flüchtlinge vor

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Städteregion bereitet Sporthalle ihres Berufskollegs für Flüchtlinge vor

Von: Jürgen Lange
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Die Volleyball-Mannschaften der Stolberger TG – hier ein Spiel der deutschen und chinesischen Nationalmannschaften – trainieren in der Sporthalle (1) des Berufskollegs am Obersteinfeld. Foto: J. Lange
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ARCHIV - Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) spricht am 04.02.2015 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen). Jäger wird am 07.04.2015 in Wuppertal eine neue Anlaufstelle gegen Salafismus eröffnen. Foto: Maja Hitij/dpa
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Die Volleyball-Mannschaften der Stolberger TG – hier ein Spiel der deutschen und chinesischen Nationalmannschaften – trainieren in der Sporthalle (1) des Berufskollegs am Foto: J. Lange
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Die Volleyball-Mannschaften der Stolberger TG – hier ein Spiel der deutschen und chinesischen Nationalmannschaften – trainieren in der Sporthalle (1) des Berufskollegs am Foto: J. Lange

Stolberg. In der Turnhalle des Stolberger Berufskollegs am Obersteinfeld packten am Donnerstagmorgen Hausmeister und Helfer an. Platz wurde gemacht für eine neue Nutzung. Bis zum späten Nachmittag war der Funktionsboden für sportliche Aktivitäten mit einem Schutzboden abgedeckt.

Die weitere Möblierung wird in diesen Tagen folgen. Die Turnhalle des Berufskollegs der Städteregion wird vorbereitet auf die Unterbringung von weiteren Flüchtlingen. Gut informierte Kreise gehen davon aus, dass etwa 150 Menschen am Obersteinfeld untergebracht werden sollen. Mit offiziellen Stellungnahmen hielten sich am Donnerstag sowohl die Städteregion wie auch die Kupferstadt noch bedeckt. „Es wird noch beraten und geplant“, lautete die offizielle Begründung.

Am Donnerstag jedenfalls tagten im Städteregionshaus in Burtscheid sowie auf der Feuerwache an der Kesselschmiede die Stäbe für besondere Lagen von Städteregion und Kupferstadt. Die Bezirksregierung Köln weist in diesen Tagen zusätzliche 500 Flüchtlinge der Städteregion zu, die diese kurzfristig unterzubringen hat, berichtete Städteregionssprecher Detlef Funken.

Dazu wurde am Donnerstag in Monschau die ehemalige Hauptschule Haag für die Unterbringung von 150 Menschen aus Krisengebieten vorbereitet. Auch Helfer des Stolberger THW packten dabei an.

Nach offiziell nicht bestätigten Meldungen sollen weitere 70 Flüchtlinge in Alsdorf sowie 100 in Würselen ein Dach über dem Kopf finden. Sind diese Kontingente ausgeschöpft, ist die Kupferstadt an der Reihe. Dazu bereitet die Städteregion ihre eigene Liegenschaft am Obersteinfeld vor. „Betroffene Vereine wurden am Donnerstag durch die Städteregion informiert“, erklärte in Stolberg Pressesprecher Robert Walz.

Die Verwaltung sei bemüht, kurzfristig Alternativen für Spiel- und Trainingsbetrieb zu finden. Betroffen sind vor allem die Volleyball-Mannschaften der Stolberger TG, die in der Halle des Berufskollegs spielen. Am Donnerstag fiel dort bereits das Training aus. Weitere Details wollen die Behördenam Freitagmorgen klären. Darüber hinaus erwartet die Kupferstadt mittelfristig die Zuweisung von weiteren 200 Flüchtlingen, hatte Beigeordneter Robert Voigtsberger im Sozialausschuss der Stadt erklärt.

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