Stadtsportverband unterstützt Ausbildung von Trainern

Von: -jül-
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Die neue Führungscrew des Stadtsportverbandes (v.l.): Wolfgang Winkler, Harald Müllejans, Josef Kreus, Robert Kuttler, Jaqueline Kuckartz, Peter Jandeleit, Bert Kloubert, Dennis Hennigs, Adolf Konrads und Erwin Nießen.

Stolberg. Es waren 17 von 67 Mitgliedsvereinen vertreten bei der Jahreshauptversammlung des Stolberger Stadtsportverbandes. Die Bilanz auf zwei zurückliegenden und für die Sportvereine (politisch) ereignisreiche Jahren sowie Wahlen des Vorstandes beschäftigten die gut 30 Delegierten – und auch den Vorsitzenden. Bert Kloubert selbst zeigte sich enttäuscht über diese Resonanz der Vereine.

„Ich hätte gerne mit mehr Mitgliedern diskutiert“, sagte Kloubert, dann er hatte vor zwei Jahren angekündigt, ein Vorsitzender „mit Ecken und Kanten zu sein, was die Verwaltung zu spüren bekommen“ habe. Er sei in seiner ersten Amtsperiode auch nicht der Lobbyist der Fußballer gewesen, was einige von ihm als alten Fußballer wohl erwartet hätten.

Vielmehr habe er sich intensiv mit dem „Damoklesschwert“ der Hallennutzungsgebühren und Eintrittspreise für das Hallenbad auseinander gesetzt. „Die Abzockbemühungen der Verwaltung lassen erkennen, was 2016 auf die Fußballvereine zukommt“, verwies Kloubert auf die auslaufenden Nutzungsverträge sowie die Erfahrungen bei den Hallenkosten.

Mit einer 50-prozentigen Übernahme der durch den Verbrauch bestimmten Kosten müsse gerechnet werden. Beim Hallenbad werde derweil noch gezählt und gerechnet. „Ich bin auf die Zahlen der Verwaltung zur veränderten Auslastung des Hallenbades gespannt.“ Kritik erntete auch das Sportamt, weil es sich nicht mehr an getroffene Absprachen erinnern wolle und willkürlich Positionen auf eine Streichliste setze. Weiterhin monierte Kloubert eine mangelnde Wertschätzung des Sports und des ehrenamtlichen Engagements in Stolberg.

„Wenn die Stadt nicht einmal 1500 Euro für die Ehrung verdienter Aktiver aufbringen möchte, muss sich nicht wundern, wenn die Sportler mit den Füßen abstimmen und ihr Geld woanders ausgeben.“ Der Vorsitzende erinnerte an eine Studie des Landes, laut der 23 Milliarden Euro an Ausgaben durch ehrenamtliches Engagement eingespart würden. „Dies wollen der Bürgermeister und der zuständige Fachbereichsleiter nicht wahrhaben. Mit deutlicher Verwunderung nahm der Stadtsportverband zur Kenntnis, dass insgesamt 480 Euro Preisgeld aus vier Platzierungen bei der Hallen- und Feldstadtmeisterschaft von Fußballclubs nicht eingelöst wurden.

Dennoch waren Stolberger Sportler durchaus erfolgreich unterwegs, wie die Fachwarte Josef Kreus (Schwimmen), Wolfgang Winkler (Kampfsport), Peter Jandeleit (Leichtathletik), Adolf Konrads (Reiten), Jaqueline Kuckartz (Turnen) und Arthur Knappe (Fußball) ausführten. Eine solide Kassenführung durch Waltraud Schnettler wurden von den Kassenprüfern bestätigt. Nach einer Satzungsänderung folgten die Vorstandswahlen per Akklamation.

Der erneut als Vorsitzender kandidierende Bert Kloubert erhielt dabei eine Gegenstimme. Die weiteren Positonen: Stellvertreter Harald Müllejans, Geschäftsführer Erwin Nießen, Kassierer Robert Kuttler; Fachwarte: Turnen (Jaqueline Kuckartz), Reiten (Alexandra Kamps) Kampfsport (Wolfgang Winkler), Ballsport (Gerd Schnitzler), Leichtathletik (Peter Jandeleit), Schwimmen (Josef Kreus), Fußball (Daniel Hennigs); Beisitzer ist Adolf Konrads. Vakant blieben die Positionen des Schriftführers sowie der Fachwarte Betriebssport und Tennis. Als Kassenprüfer fungieren Claudia Wolff, Andrea Dunkel und Paul Bernhard.

Lediglich drei Jugendliche hatten sich im Vorfeld zu einer Jugendversammlung eingefunden; Adler Büsbach und DJK Dorff wollen sich nun dem Aufbau einer Jugendvertretung widmen. Darüber hinaus beschloss die Versammlung, jeden Verein auf Antrag zur Ausbildung eines Trainers mit 450 Euro jährlich zu unterstützen; Voraussetzung ist, dass die so ausgebildeten Trainer drei Jahre in Stolberg tätig bleiben.

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